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EWS-Analyse: 2025 stagnierend – kommt jetzt Aufwind?

Schon im zweiten Jahr in Folge schwächelt die dezentrale Stromerzeugung als wichtigste Säule der Energiewende. Mit einem Zubau von 1.063 Megawatt im Dezember bieb der Zubau für das Gesamtjahr 2025 unter Vorjahresniveau.

Während große Anlagen die Statistik weiterhin stützen, verzeichnet das Segment bis 100 Kilowatt einen deutlichen Rückgang. Im Vergleich zu den Vorjahren zeichnet sich damit eine ausgeprägte strukturelle Verschiebung im Markt ab.

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Ob der Einbruch politisch gewollt ist, lässt sich nur vermuten. Aber klar scheint inzwischen zu sein, dass aus dieser Richtung kein Rückenwind kommen wird. „Es gibt für die Photovoltaikbranche nach aktuellem Kenntnisstand keinen Grund, auf eine Verbesserung der Rahmenbedingungen zu warten“, analysiert Jan Paul Dahm, Geschäftsführer des Fachhändlers EWS. „Wir müssen unser Glück offensichtlich selbst in die Hand nehmen, zum Beispiel indem regionale Handwerksbetriebe sich stärker mit Online-Marketing auseinandersetzen.“

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Gewerbespeicher noch kein Selbstläufer

Heimspeicher folgen dem Nachfragetrend privater Solaranlagen. Der Rückgang wird jedoch durch Nachrüstungen und steigende Speichergrößen teilweise abgepuffert. Die Entwicklung bei kleinen und mittleren Gewerbespeichern ist im Gegensatz dazu zwar positiv, bleibt aber seit Jahren hinter den Erwartungen der Branche zurück. „Die Branche setzt sich zurecht hohe Ziele im Bereich der Gewerbespeicher“, urteilt Dahm. „Von den Investoren wird die Wirtschaftlichkeit offenbar immer noch stark unterschätzt.“

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Um den Markt anzukurbeln, sind gezielte Angebote zur Information und Aufklärung notwendig – etwa zu Amortisation, Praxisbeispielen und kombinierten Geschäftsmodellen wie Lastmanagement und der Nutzung dynamischer Stromtarife.

Gemeinsam mit Herstellern realisiert EWS daher Informationskampagnen, um Installationsbetriebe bei der aktiven Kundenansprache über Events und Hausmessen zu unterstützen. Branchenverbände interessanter Zielgruppen können hierbei als wichtige Multiplikatoren fungieren, um Informationen in den Markt zu tragen.

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Wachsendes Interesse an Notstromsystemen

Geopolitische Unsicherheiten und medienwirksame Stromausfälle weltweit rücken die Abhängigkeit von einer sicheren Stromversorgung stärker ins Bewusstsein von Unternehmen und privaten Haushalten. Das öffnet Not- und Ersatzstrom ebenso wie Netzunabhängigkeit wieder als Argumentationsfeld für die Photovoltaikbranche.

Zudem entstehen neue Geschäftsmodelle aus der intelligenten Verknüpfung von Photovoltaik, Speichern und Energiemanagement. In Kombination mit dynamischen Stromtarifen, lastvariabler Steuerung sowie Not- und Ersatzstromfunktionen werden Solar-Speicher-Systeme zunehmend multifunktional eingesetzt

Sie dienen zur Kostenoptimierung, zur Reduzierung von Lastspitzen und zur Erhöhung von Autarkie und Versorgungssicherheit. Neben der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung gewinnen Resilienz, Flexibilität und Systemdienlichkeit deutlich an Bedeutung für Investitionsentscheidungen.(HS)

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Den aktuellen Marktreport von EWS lesen Sie hier.

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