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Next2Sun startet Investitionsphase für weitere Projektrealisierung

Der Projektentwickler von vertikal aufgeständerten Agri-PV-Anlagen Next2Sun akquiriert derzeit Kapital, um weitere Projekte zu realisieren. Dazu hat Next2Sun zunächst die Beteiligungsmöglichkeit von Investoren mit Bezugsrechten gestartet. Diese endet jetzt und seit 5. September 2026 können auch Investoren ohne Bezugsrechte Anteile am Unternehmen erwerben.

Mit dem neuen Kapital will das Unternehmen sein Geschäftsmodell weiter skalieren und eine üppige Projektpipeline finanzieren. Immerhin erwartet das Unternehmen für dieses Jahr den Bau von vertikalen Anlagen – meist als Agri-PV – mit einer Gesamtleistung von 50 Megawatt. Im kommenden Jahr liegt der Planungshorizont bei 70 Megawatt.

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Nachfrage ist hoch

In der Bezugsrechtephase wurde schon eine beachtliche Anzahl von Aktien gezeichnet, wie Sascha Kraus-Tünker, Vorstand bei Next2Sun, bestätigt. „Die bisherige Nachfrage bestätigt uns in unserem Wachstumskurs und zeigt das zunehmende Interesse an vertikaler Photovoltaik als Zukunftstechnologie“, erklärt Sascha Krause-Tünker.

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20 Gigawatt mehr Leistung durch Kombination von Solarparks mit vertikalen Anlagen möglich

Auch für die jetzt startende Zeichnungsphase erwartet er ein großes Interesse. „Wir freuen uns über die breite Unterstützung für unseren Wachstumskurs und das Engagement vieler Menschen für die Energiewende“, betont der Next2Sun‑Vorstand. „Die Diskussionen rund um Marktwerte, Netzstabilität und die Rolle der vertikalen bifazialen Photovoltaik zeigen, wie stark diese Themen an Bedeutung gewinnen.“

Bessere Stromvermarktung möglich

Er verweist auf die Fähigkeit, mit der vertikalen Aufständerung von bifazialen Modulen Strom verstärkt in den wertvollen Morgen- und Abendstunden zu erzeugen. Außerdem sind die Anlagen weniger von Abregelungen betroffen, da sie hauptsächlich in der Zeit Strom liefern, wenn die Netze nicht zu stark ausgelastet sind. „Das unterscheidet unsere Technologie von klassischen Freiflächenanlagen und kann einen wichtigen Beitrag zu einem stabileren Energiesystem leisten“, sagt Sascha Krause‑Tünker. Zudem lässt sich der Strom so auch ohne Speicher zu höheren Preisen vermarkten, da die Anlage weniger in den Zeiten einspeist, in denen die Preise an der Strombörse niedrig oder sogar negativ sind. Auch das Risiko der Abregelung sinkt durch das spezielle Produktionsprofil. Mit diesem Vorteil im Rücken will das Unternehmen erfolgreich die zweite Hälfte der Energiewende mitgestalten. (su)