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Branchenverband BSW-Solar kritisiert die Referentenentwürfe des Bundeswirtschaftsministeriums zur EEG-Novelle und zum Netzpaket. Aus Sicht des Verbandes drohen ab 2027 ein Einbruch des Photovoltaikausbaus und der Verlust Zehntausender Arbeitsplätze.
Bisher wurde nur die Lichtmenge betrachtet, wenn es um die Verschattung durch Agri-PV-Anlagen geht. Wichtiger ist aber, dass ausreichend für die Pflanzen nutzbares Licht am Boden ankommt. Wenn Solaranlagen auf diesen Wert hin designt werden, steigen die Stromerträge.
Die Ausschreibungen für Photovoltaikanlagen auf der Freifläche waren 2025 erneut stark umkämpft. Alle Runden waren überzeichnet – doch insgesamt stiegen die Zuschlagswerte. Was steckt dahinter steckt, zeigt eine aktuelle Analyse.
Erträge sichern und Kosten senken: Mit Solartechnik auf Acker und Dach eröffnen sich Landwirten neue Möglichkeiten. Das Spezial liefert Erfahrungen, Techniküberblick und Planungstipps rund um Agri-PV und Eigenstromversorgung.
Podcast (Englisch): Mit hoch montierten Solarmodulen oder Solarzäunen lassen sich Weideland oder Ackerflächen zur Erzeugung von sauberem Sonnenstrom nutzen. Stephan Schindele leitet das Geschäftsfeld Agri-PV bei BayWa r.e. Er erläutert, wie Agrarwandel und Energiewende ineinandergreifen. Davon profitieren Landwirtschaft und Investoren gleichermaßen. Einige Länder in Europa gehen mit großen Anlagen voran.
Die Agri-PV in der Praxis erleben, ist Ziel des Agrivoltaics Industry Forum. In Bordeaux trifft sich die Solarbranche mit Landwirten, um die Technologie an die Bedürfnisse vor Ort anzupassen. Landwirte lernen die bestehenden Konzepte und Geschäftsmodelle kennen.
Die Bandbreite der eingereichten Projekte ist groß. Sie reicht von der Produktion grünen Wasserstoffs über große Speicherprojekte – auch in Verbindung mit Photovoltaik – bis zur Nutzung von öffentlichen Einrichtungen zur Solarstromerzeugung.
Mit der geplanten Energierechtsnovelle würden höhere Vergütungen für Agri-PV und andere flächenschonende Solaranlagen entfallen. Damit würde die Integration der Photovoltaik in die Landwirtschaft nicht mehr honoriert.
Die Agri-PV ist wirtschaftlich und keineswegs nur ein Kostenfaktor. Der Agri-PV-Verband reagiert damit auf eine Studie, in der ausschließlich die Kosten, aber nicht der Nutzen der Agri-PV betrachtet wird.
Podcast: Wertvolle Flächen der Landwirtschaft lassen sich doppelt nutzen: als Weideland oder Acker und zur Erzeugung von sauberem Sonnenstrom. Stephan Schindele leitet das Geschäftsfeld Agri-PV bei Baywa r.e. Im Gespräch erläutert er, welche Vorteile die Anlagen für Landwirte haben – und wo Fallstricke lauern.
Conexio PSE nimmt ab sofort Abstracts für die nächste Konferenz rund um die Agri-PV im Oktober 2026 in Delhi entgegen. Die Abstracts können noch bis 13. April eingereicht werden.
Die Doppelnutzung von Landwirtschaftsflächen ist für Agrarbetriebe eine interessante Option. Für die Wirtschaftlichkeit sind aber einige Dinge zu beachten. Gastautor Benjamin von Berg, Agri-PV Experte bei Trina Solar, gibt einige Hinweise zu den eingesetzten Komponenten.
Zahlreiche Anbieter von Solartrackern, darunter auch Spezialisten für Agri-PV, waren auf der KEY in Rimini, um flexible Systeme und digitale Optimierungstools vorzustellen. Tracker sind in Italien mittlerweile die Standardoption für die Freifläche.
Aufbruchstimmung und zufriedene Gesichter auf der KEY 2026: Mehr als 1.000 Aussteller präsentierten auf der dreitägigen Fachmesse ein breites Spektrum neuer Produkte für Photovoltaik- und Batterieanwendungen, vor allem für Gewerbe und Großanlagen.
Das Unternehmen musste vorerst Insolvenz anmelden. Denn Banken haben sich aufgrund politischer Verunsicherung aus der Finanzierung der geplanten Agri-PV-Projekte zurückgezogen. Diese Lücke könnten strategische Investoren schließen.
Die Stadtwerke Münster haben mit dem Bau einer Agri-PV-Anlage begonnen. Die Anlage soll künftig auf einer Fläche von 13,2 Hektar Sonnenstrom fürs Fraunhofer FFB erzeugen. Sensoren steuern dabei die Ausrichtung der Solarmodule, um die Sonnenernte optimal zu nutzen.
Ein Schwerpunkt des neuen Positionspapiers der Behörde ist die Doppelnutzung von Flächen. Diese bietet gute Möglichkeiten, die Ausbauziele flächeneffizient zu gestalten. Aber auch bei Baugenehmigungen sollte genauer hingeschaut werden.
Die Anlagen kommen ohne zusätzliche Förderung aus dem Solarpaket 1 aus. Dazu ist aber eine clevere Projektierung notwendig. Die geplanten Batteriespeicher helfen bei der Vermarktung des Stroms.
Das Potenzial für die zusätzliche Nutzung von Landwirtschaftsflächen für die Stromproduktion in Deutschland ist riesig. Die Forscher des Fraunhofer ISE haben ein realistisches Szenario aufgezeigt.
Der Solarpark Krauscha bei Görlitz ermöglicht durch ausreichend Reihenabstand die weitere landwirtschaftliche Nutzung der Fläche – zusätzlich zur Stromerzeugung. Ein Speicher sorgt für netzdienliche Einspeisung der Sonnenenergie.
Da die Doppelnutzung von Flächen für Strom- und Nahrungsmittelproduktion die Effizienz steigert, nimmt sie den finanziellen Druck von den Höfen. Sie werden dann attraktiver für junge Nachfolger.
Ein Kredit der Volksbank Niederösterreich ermöglicht den Bau der beiden Anlagen in Dunkelstein bei Neunkirchen, südwestlich von Wiener Neustadt. Die Photovoltaik wird mit Schafhaltung kombiniert.
Eine hofnahe Agri-PV-Anlage im Süden von Brandenburg kann nicht ans Netz angeschlossen werden, weil die EU die Regelungen zum Solarpaket bisher nicht genehmigt hat. Brüssel wartet auf Regelungen aus dem Bundeswirtschaftsministerium, Zufallsgewinne zu begrenzen.
Eine solare Trackeranlage auf einem Acker in Westdeutschland zeigt nach der ersten Saison vielversprechende Ergebnisse. Die Erträge sind höher als auf einer Referenzfläche ohne Solaranlage.
Energiekonzern Vattenfall hat in Tützpatz den bisher größten Agri-PV-Park Deutschlands in Betrieb genommen. Das Projekt kombiniert Solarstromerzeugung mit Ackerbau und Tierhaltung auf einer Fläche von rund 130 Fußballfeldern. Die Telekom sichert sich den Strom über einen direkten Abnahmevertrag.