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Corona-Pandemie: Projekte verzögern sich

Viele Projekte könnten nicht rechtzeitig fertig werden, befürchtet der BSW Solar. Deshalb sollte die Politik die Fristen verlängern und die Strafzahlungen aussetzen, damit die Existenz der Projektierer nicht bedroht ist.

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW Solar) fordert angesichts der Corona-Pandemie die Bundesregierung auf, die Fristen für die Fertigstellung von Solarparks gemäß der Ausschreibungsregelungen zu verlängern. Außerdem sollten die Strafzahlungen wegen verspäteter Inbetriebnahme von großen Solaranlagen ausgesetzt werden. Der Branchenverband regiert damit auf die teilweise unterbrochene Lieferkette aufgrund des grassierenden Corona-Virus‘.

Gesetzgeber sollte schnell reagieren

Dazu kommen noch Personalengpässe in den Bauämtern, wodurch sich die Beschlüsse von Bebauungsplänen verzögern könnten. Aufgrund eines zu befürchteten höheren Krankenstandes bei den Installationsunternehmen kann es auch bei eigentlichen Bau von Anlagen zu Personalengpässen kommen. „Derartige Umstände höherer Gewalt dürfen nicht dazu führen, dass wertvolle Klimaschutzprojekte platzen und Projektierer in ihrer Existenz bedroht werden”, betont Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW Solar. „Wir hoffen, dass der Gesetzgeber hier schnell für Abhilfe sorgen wird.”

Nachfrage weiter hoch

Allerdings rechnet der Verband nicht damit, dass Projekte ganz platzen. Denn das Interesse der Investoren an der Photovoltaik sei ungebrochen hoch Das zeige sich bei den Solarausschreibungen, die auch im ersten Quartal dieses Jahres überzeichnet waren. Der BSW Solar rechnet damit, dass sich das bei den künftigen Auktionen nicht ändern wird.

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