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Alpine Solaranlage: Großprojekt auf der Schweizer Totalp ist genehmigt

Auf der Totalp bei Davos im Schweizer Kanton Graubünden bauen das Elektrizitätswerk Davos (EWD), die Industriellen Werke Basel (IWB), Energie Wasser Bern (EWB) und Energie Thun (EnT) eine große alpine Solaranlage. Das Projekt Parsenn Solar hat jetzt die letzte administrative Hürde genommen, wie die Schweizer Stadtwerkeallianz Swisspower mitteilt. Denn das Eidgenössische Starkstrominspektorat hat die Planungsgenehmigung erteilt, die für den Netzanschluss notwendig ist. Die eigentliche Baugenehmigung hat die Regierung des Kantons Graubünden schon im August 2025 erteilt.

Direktbeteiligung und PPA sind möglich

Damit ist das Projekt, das im Rahmen des Solarexpress errichtet wird, baureif. Der Solarexpress ist eine Förderung, die speziell auf Solaranlagen zur Produktion von Winterstrom hoch oben in den Schweizer Bergen aufgelegt wurde. Parsenn Solar ist eines von wenigen alpinen Solarprojekten in der Schweiz, das alle behördlichen Auflagen erfüllt, wie Swisspower berichtet.

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Für die Realisierung des Vorhabens sind die Projektpartner jetzt offen für Investoren sowie Kunden, die an einer langfristigen Stromabnahme interessiert sind. Denn dies ist Voraussetzung, dass die Projektpartner die Anlage tatsächlich errichten. Deshalb behalten sie sich vor, die endgültige Entscheidung erst nach Abschluss von Gesprächen mit möglichen Investoren oder Stromabnehmern zu treffen. Die Projektpartner bieten interessierten Investoren und Kunden die Möglichkeit einer Direktbeteiligung am Projekt oder einer langfristigen Stromabnahme.

Winterstrom für Unternehmen

Die Anlage ist ein Beitrag zur Versorgungssicherheit in der Schweiz, hauptsächlich in den Wintermonaten. Denn dann liegt der Generator über den Wolken und liefert Strom, wenn die Anlagen auf den Dächern der Gebäude in den Tälern keinen Sonnenstrom erzeugen können. Zudem ist es sehr kalt in den Bergen, was der Leistung der Solarmodule zugute kommt. Denn diese steigt mit jedem Grad unterhalb der Temperatur unter Standardtestbedingungen von 25 Grad Celsius.

Studie zeigt: Nur geringe Verluste durch Schnee auf alpinen Solaranlagen

Damit wird die Stromabnahme durch Unternehmen interessant. Denn für sie wird eine langfristig stabile, nachhaltige und wirtschaftlich attraktive Stromversorgung zunehmend zu einem strategischen Erfolgsfaktor, gerade auch in Zeiten volatiler Marktpreise.

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Strom für über 2.000 Haushalte

Gleichzeitig sind Energieversorger verpflichtet, die gesetzlich geforderten Quoten an inländischer Produktion erneuerbarer Energien zu beschaffen. Damit wird die Energie aus dem Parsenn Solarpark auch für sie interessant. Nach der Fertigstellung liefert das Projekt Ökostrom für über 2.200 durchschnittliche Haushalte in der Schweiz. „Es gilt nun, bestmögliche Voraussetzungen für den Bau zu schaffen“, betont Andy Kollegger, Geschäftsführer des EWD, mit Blick auf die ausstehenden Gespräche mit Investoren und Stromabnehmern. (su)