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Statkraft versorgt DB Energie mit Solarstrom aus Brandenburg

Statkraft und DB Energie, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn, haben einen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) mit einer Laufzeit von zehn Jahren vereinbart. Das sogenannte Hybrid-PPA verbindet eine Solaranlage mit einem Batteriespeicher zu einer bedarfsgerechten Beschaffungslösung.

107 Megawatt Solar, 35 Megawatt Speicher

Grundlage des Vertrags ist eine Photovoltaikanlage im brandenburgischen Harnekop mit 107 Megawatt Leistung. Hinzu kommt ein Batteriespeicher mit 35 Megawatt Leistung und vier Stunden Speicherdauer. Das Projekt wird von Sunovis entwickelt und betrieben. Der Speicher wird ausschließlich mit Strom aus der Solaranlage geladen.

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Ab Januar 2028 liefert Statkraft nach eigenen Angaben jährlich rund 114 Gigawattstunden erneuerbaren Strom einschließlich der zugehörigen Herkunftsnachweise an DB Energie. „Die Photovoltaikanlage und der Batteriespeicher erhalten von Statkraft gleichzeitig eine langfristige Vermarktungslösung, welche die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt, planbare Erlöse sichert und damit eine wesentliche Grundlage für dessen Finanzierungsfähigkeit schafft", sagt Patrick Koch, Head of German Origination bei Statkraft.

Statkraft optimiert Speicher marktübergreifend

Das Modell sieht eine Aufgabenteilung vor: DB Energie nutzt die sogenannte Day-Ahead-Flexibilität des Speichers, um Solarstrom entsprechend dem eigenen Beschaffungsbedarf zeitlich zu verschieben. Die darüber hinausgehende Flexibilität vermarktet Statkraft im Intraday- und künftig im Regelenergiemarkt.

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So erschließt Statkraft nach eigenen Angaben zusätzliche Erlöspotenziale des Batteriespeichers. „Mit diesem Hybrid-PPA machen wir die Day-Ahead-Flexibilität eines Batteriespeichers für DB Energie gezielt nutzbar, ohne dass der Kunde die gesamte Speichervermarktung übernehmen und bezahlen muss", sagt er. (nhp)

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