In Deutschlands Haushalten sind inzwischen 2,4 Millionen Batteriespeicher mit einem Volumen von 20,2 Millionen Kilowattstunden installiert. Das ist ein enormes Wachstum. Denn noch 2022 lag die Zahl der installierten Heimspeicher bei 500.000. Das ist eine Verfünffachung der Speicherkapazität, auf die die Haushalte zurückgreifen können.
Coburg liegt vorn
Doch die Verteilung ist sehr unterschiedlich, wie der Batteriespeichercheck 2026 von Viessmann Climate Solutions ergeben hat. So stehen rein statistisch jedem deutschen Haushalt Speicherkapazitäten von 0,55 Kilowattstunden zur Verfügung. Das größte Speichervolumen ist in Coburg installiert. Dort liegt der Durchschnitt auf die Haushalte bezogen bei 1,43 Kilowattstunden. Dahinter liegen – schon mit einigem Abstand – Straubing-Bogen und Eichstätt mit jeweils rund einer Kilowattstunde.
Wilhelmshaven mit dem größten Zuwachs
Am unteren Ende bewegen sich hauptsächlich die Städte. So liegt Frankfurt am Main mit 0,09 Kilowattstunden auf dem letzten Platz. Nur geringfügig mehr ist im benachbarten Offenbach am Main sowie in Berlin installiert. In beiden Städten liegt das durchschnittliche Speichervolumen bei 0,11 Kilowattstunden. Davor liegen Hamburg, Gelsenkirchen, Herne, Bremen, Kiel, Heidelberg und Dresden mit 0,12 bis 0,15 Kilowattstunden durchschnittlicher Speicherkapazität pro Haushalt.
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Immer noch weit am Ende der Skala, aber immerhin mit dem größten Zuwachs, kann Wilhelmshaven punkten. Dort beträgt die durchschnittliche Speicherkapazität pro Haushalt jetzt 0,23 Kilowattstunden – im Vergleich zu 0,02 Kilowattstunden im Jahr 2022. Das ist ein Wachstum um satte 861 Prozent.
Bayern auf dem ersten Platz
Insgesamt ist das meiste Speichervolumen mit durchschnittlich 0,73 Kilowattstunden pro Haushalt in Bayern installiert. Damit liegt das Bundesland mit 4,2 Gigawattstunden nicht nur bei der insgesamt installierten Speicherkapazität ganz vorn, sondern auch, wenn diese auf die Zahl der Haushalte heruntergebrochen wird. Nordrhein-Westfalen liegt mit knapp vier Gigawattstunden auf dem zweiten Platz, was das insgesamt installierte Speichervolumen betrifft. Da das Land aber das bevölkerungsreichste der Bundesrepublik ist, liegt es bei der Speicherkapazität mit 0,45 Kilowattstunden nur auf dem achten Platz.
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Bevölkerungsdichte spielt eine Rolle
Von der geringen Siedlungsdichte wiederum kann Niedersachsen profitieren. Denn dort sind insgesamt nur 2,4 Gigawattstunden Speichervolumen installiert. Da diese sich aber auf weniger Haushalte verteilt, kommt das Land mit 0,62 Kilowattstunden pro Haushalt auf den zweiten Platz, knapp vor Baden-Württemberg. Dort sind 0,61 Kilowattstunden Speichervolumen installiert. Mit Blick auf die gesamte Kapazität von Heimspeichern am Netz liegt das Ländle mit fast 3,3 Gigawattstunden ebenfalls auf Platz drei.
Den gesamten Speichercheck finden Sie inklusive interaktiver Tabellen und Grafiken auf der Webseite von Viessmann Climate Solutions. (su)