Für die Firma Van Paridon aus Goch war dieses Objekt in Kerken ein Test: Das Wohn- und Geschäftshaus aus dem 18 Jahrhundert hat eine Heizlast von rund 30 Kilowatt. Das Verteilnetz besteht aus überwiegend klassischen Radiatoren. Mit einer speziellen Wärmepumpe gelang die Modernisierung, trotz Denkmalschutz und hohen Anforderungen.
Die Monoblock-Wärmepumpe Effenca HT (Remeha) stellt bis 80 Grad Celsius für den Vorlauf bereit. Das genügt, um kaum gedämmte Häuser mit sauberer Energie zu beheizen. Das Agrregat arbeitet zwischen sieben und 37,3 kW sehr effizient.
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Das Außengerät ist kompakt und wiegt 364 Kilogramm. Als Kältemittel kommt R290 zum Einsatz, deshalb wurde die Außeneinheit mit Schutzabstand zum Haus und Nachbargrundstücken aufgestellt. Einhausung aus Holz dämpft das Betriebsgeräusch. Zugleich schirmt sie die Wärmepumpe gegen Witterung, Diebstahl und Vandalismus ab.
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Einen Teil des Betriebsstroms liefert die Photovoltaikanlage auf dem Dach. Gemäß Vorschrift für derart leistungsstarke Wärmepumpen wurde ein 150-Liter-Pufferspeicher angebunden. Die Regelung übernimmt der HP-Controller Ace MB.
Der Austausch der alten Ölheizung verlief unkompliziert und planmäßig. Nun werden 385 Quadratmeter Nutzfläche zuverlässig und emissionsfrei mit Wärme versorgt. Warmwasser wird im Durchlauferhitzer erzeugt. (HS)
Hier finden Sie ein Video zum Projekt in Kerken.
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