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Smarter E Awards – die Finalisten in der Kategorie Smart Integrated Energy stehen fest

Wenn es um die Integration von erneuerbaren Energien und vor allem von Solarstrom ins Energiesystem geht, gibt es derzeit eine echte Weiterentwicklung und einen Paradigmenwechsel. Denn es geht längst nicht mehr ausschließlich darum, möglichst viel Sonnenstrom vor Ort zu verbrauchen, sondern darum, dies auch intelligent und erlösoptimiert zu tun – sowohl im Wohnhaus als auch im Gewerbegebäude. Das geht über die einfache Hardware hinaus. In Zukunft nehmen Softwaresysteme das Zepter in die Hand, wenn es um die Optimierung des Energiesystems geht.

Gerade im Gewerbe müssen die Lösungen Lastspitzen abschneiden und gleichzeitig auf die Strompreisentwicklung an der Börse reagieren, um dynamische Tarife zu nutzen. Für solche Anwendungen hat Blindleister eine Lösung entwickelt. Grid Data Intelligence ist eine Plattform, die Lastflüsse, Redispatchdaten, Netzkapazitäten und weitere Informationen bündelt. Damit lassen sich dann die Energieflüsse so steuern, dass für den Gewerbebetrieb die maximalen Erlöse und Einsparungen erzielt werden.

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Energiemanagement neu gedacht

Mit einer solchen Softwareplattform hat es auch Lumera Energy ins Finale der Smarter E Awards geschafft. Das Lumera OS ist eine durchgängige Softwareplattform für die Planung, die Simulation und den Betrieb von Batteriespeichern im Gewerbe und in der Industrie. Stem wiederum hat mit dem PowerTrack Energy Management System eine Software-Suite geschaffen, die nicht nur die einzelnen Hardwarekomponenten eines Energiesystems in Gewerbe und Industrie verbindet und steuert. Sie reagiert auch kurzfristig, wenn es zum Ausfall kommen sollte.

The smarter E Europe: Sichern Sie sich Freitickets!

Auch Coneva hat ein neues System entwickelt. Die SMA-Tochter hat es mit Coneva Flex, einem modularen Energiemanagementsystem (EMS) speziell fürs Gewerbe und die Industrie, ins Finale der Smarter E Awards in der Kategorie Smart Integrated Energy geschafft. Dieses EMS optimiert alle Energieflüsse hinter dem Zähler, um den Verbrauch an selbst produziertem Sonnenstrom zu maximieren.

Eine solche Lösung hat auch Simpl Energy entwickelt. Der Zympler des niederländischen Herstellers ist ein modernes Energiemanagementsystem, das Photovoltaikanlagen, Batterien, Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Generatoren und industrielle Verbraucher integriert und für optimale Energieflüsse innerhalb des Unternehmens sorgt.

Speicher intelligent einbinden

Hier wird schon klar, wohin es in Zukunft bei der Integration von Solarstrom ins System geht. Ohne Energiemanagement kommt in Zukunft kein Betreiber von Solaranlagen mehr aus. Vor allem dann nicht, wenn weitere Komponenten wie Batteriespeicher ins Spiel kommen. Dafür zeigt Fenecon eine neue Lösung. Der Commercial 100 ist ein Speichersystem, das mit einem Hybridwechselrichter und einem EMS zu einer integrierten Lösung für Gewerbe und Industrie kombiniert werden.

The smarter E Europe: Innovationen vor der Linse

Auf der anderen Seite der Leistungsskala bewegt sich Zendure. Der amerikanische Anbieter hat mit seinem hochintegrierten Heimspeichersystem Solarflow 2400 Pro die Jury überzeugt. Diese hat das System in die engere Auswahl für die Smarter E Awards genommen.

Nächster Schritt im bidirektionalen Laden

Nicht feste, sondern fahrende Speicher nimmt The Mobility House mit seiner neuen Lösung in den Blick. Die TMHE Multi-Utility/Multi-OEM Vehicle-Grid-Integration-Plattform verbindet Elektrofahrzeuge und bidirektionale Ladegeräte jeweils verschiedener Hersteller mit Energieversorgern und Energiemärkten in einem Software-Ökosystem. Damit wird es unter anderem möglich, die Batterien von Elektrofahrzeugen in den Energiemarkt einzubinden.

Integration ins Insel- und ins Hochspannungsnetz

Weniger auf den Energiemarkt, sondern auf die Autarkie zielt die Lösung von Jiangsu Linyang Energy Storage Technology ab. Mit der AI-driven PV-Storage-Microgrid-Plattform hat es der chinesische Anbieter ebenfalls in die engere Auswahl für die Smarter E Awards geschafft. Dort ist auch Meins Consulting angekommen. Der spanische Hersteller hat die Jury mit seinem CSET überzeugt. Das ist eine modulare und gleichzeitig kompakte Hochspannungsstation, die einen Anschluss bis zu 132/145 Kilovolt ermöglicht.

Im nächsten Schritt wählt die Jury aus den Finalisten die Gewinner der Smarter E Awards in der Kategorie Smart Integrated Energy. Diese werden am 22. Juni, am Vorabend des Messestarts von The smarter E Europe, ab 17:00 Uhr im International Congress Center Messe München (ICM) ausgezeichnet. Interessierte können die Preisverleihung kostenfrei besuchen. (su)