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EWS-Analyse: Gewerbe legt deutlich zu

Das Bild, das die Zahlen zeichnen, trügt – die Stimmung im Fachhandel und Handwerk ist deutlich positiver, besonders wegen der Nachfrage im C&I-Geschäft. Zu erwarten sind viele Nachmeldungen, denn die Betreiber der Anlagen haben nach der Inbetriebnahme einen Monat Zeit, ihre Anlage ins Marktstammdatenregister einzutragen.

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Ein Monat Zeit für Nachmeldungen

Im Monat der Osterferien und reduzierter Betriebsaktivität im Handwerk verschieben sich die Meldungen erfahrungsgemäß nach hinten. Für April 2026 ist genau dieser Effekt zu beobachten, besonders im Dachsegment, wo Inbetriebnahmen häufig mit Verzug gemeldet werden.

Große Solarparks können durch Nachmeldungen besonders starke Ausschläge erzeugen. Wenn sich die Inbetriebnahme eines Projekts mit mehreren Megawatt über den Monatswechsel zieht, hat das oft irritierende Auswirkungen auf die Statistik.

Da dieses Marktsegment aber nur bedingt Einfluss auf die Auslastung im Handwerk hat, gilt der Zubau von Dachanlagen als Maßstab für die Entwicklung in der Branche.

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Stabile Aussicht fürs Jahr

Bei Dachanlagen bis 750 Kilowatt zeigt sich der Markt mit klarer Aufwärtstendenz. Die Gründe für diese Marktbelebung sind Nachholeffekte durch den eisigen Jahresauftakt, befürchtete Änderungen im EEG 2027 und ein Nachfrageschub durch steigende Energiepreise infolge des Konflikts im Mittleren Osten.

Zusammen mit wachsendem Interesse an E-Mobilität und Wärmepumpen und der steigenden Nachfrage im Gewerbe sind das treibende Faktoren der positiven Entwicklung.

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Gewerbeanlagen legen deutlich zu

EWS-Geschäftsführer Jan Paul Dahm bekräftigt seine Einschätzung aus dem Vormonat: „2026 wird insgesamt ein gutes Jahr für die Branche – die Talsohle haben wir Mitte des ersten Quartals durchschritten, seither geht es wieder aufwärts.“ Für das laufende Jahr prognostiziert EWS im Dachsegment eine Fortsetzung des Aufwärtstrends und ein solides Geschäftsjahr für die Solarbranche.

Gewerbliche Solardächer entwickeln sich sehr gut: Im ersten Quartal 2026 entfielen bereits 60 Prozent der installierten Gesamtleistung auf gewerbliche Anlagen aller Größen. 2023 waren es noch rund 25 Prozent.

Das Potenzial auf Dächern der Industrie und des Handels ist enorm, mehr als 80 Prozent der geeigneten Flächen sind bislang ungenutzt. Für Gewerbebetriebe mit hohem Strombedarf rechnen sich Solaranlagen ohne staatliche Förderung – steuerliche Instrumente wie der Investitionsabzugsbetrag nach Paragraf 7g EStG machen die Investition zusätzlich attraktiv.

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Mehr und größere Stromspeicher

Im ersten Quartal 2026 wurden mehr als zwei Gigawattstunden Speicherkapazität neu in Betrieb genommen. Treiber sind vor allem Großspeicher, die politisch und medial derzeit besonders sichtbar sind. (HS)

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