Für das Handwerk bietet die Nachrüstung von Batteriespeichern, EMS und Ladetechnik für E-Autos an Bestandsanlagen derzeit gutes Geschäft. Anhaltende Unsicherheit über die weitere Förderung bremsen die Investitionsbereitschaft aus und behindern die Marktdynamik.
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Mehr Solarparks halten Zubau stabil
Mit Stand vom 14. Juli 2026 wurden im Juni bundesweit rund 1.122 Megawatt zugebaut, zwei Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der registrierten Anlagen lag im ersten Halbjahr deutlich niedriger als in den Vorjahren. Durch mehr Großprojekte wurden dennoch rund 7,4 Gigawatt erreicht.
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Rückläufig war der Markt bis 750 Kilowatt. In diesem Segment wurden rund 388.000 gemeldet, 18 Prozent weniger als im Vorjahr und knapp ein Drittel weniger als 2024. Besonders ausgeprägt war der Rückgang bei gewerblichen Anlagen zwischen 100 und 750 Kilowatt (minus 48 Prozent) sowie bei Anlagen zwischen 30 und 100 Kilowatt (minus 39 Prozent.
Nachfrage nach Speichern steigt deutlich
Stabil entwickelt sich ebenfalls das Geschäft mit Speichersystemen. Im Segment bis 750 Kilowattstunden wurden im Juni 2026 rund 443 Megawattstunden neu bei der Bundesnetzagentur gemeldet.
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Dass der Zubau deutlich über Mai 2026 und Juni 2025 liegt, ist größeren Speichern zu verdanken. Sie machten im Juni 2026 dem Löwenanteil aus. Im ersten Halbjahr 2026 wurden rund 50 Prozent mehr Speicher installiert als im selben Zeitraum des Vorjahres.
Bei C&I-Speichern (100 bis 750 Kilowattstunden) wird für 2026 ein Plus von 48 Prozent erwartet, gegenüber plus 69 Prozent im Jahr 2025. Bei Utility-Speichern stieg der Zubau um 161 Prozent gegenüber den ersten sechs Monaten 2025.
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Speicher werden größer
Neben der Anzahl wächst die durchschnittliche Speichergröße. Im C&I-Geschäft erhöhte sie sich von 193 auf 246 Kilowattstunden pro installiertem System. Damit lag sie 28 Prozent über dem Vorjahreswert. Bei Utility-Projekten stieg die durchschnittliche Speichergröße auf über 17 Megawattstunden pro Anlage (2025: 13,9 Megawattstunden). (HS)
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