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PV&B Austria startet Speicher- und Photovoltaikweiterbildungen

PV&B Austria startet mit einem Aus- und Weiterbildungsprogramm in den Herbst 2026. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die neuen Normen und technischen Fachregeln für die Planung, Errichtung und den Betrieb von Batteriespeichern. In mehreren Kursen und Intensivseminaren vermitteln die Fachexperten des Verbandes die aktuellen rechtlichen Pflichten und Normen. Für Einsteiger wird es auch eine Tagesveranstaltung rund um Energiespeicher geben.

Wissen vertiefen

Auf den verschiedenen Veranstaltungen können auch erfahrene Fachkräfte ihr Wissen auf den neuesten Stand bringen. „Wer heute Photovoltaik- oder Speicherprojekte umsetzt, braucht mehr als einmal erworbenes Fachwissen. Technik, Normen und rechtliche Rahmenbedingungen entwickeln sich laufend weiter. Umso wichtiger ist es, am Ball zu bleiben und neue Anforderungen frühzeitig zu kennen“, begründet Vera Immitzer, Geschäftsführerin von PV&B Austria, das Engagement des Verbandes.

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Planung und Installation von Speichern

So steht auf der Tagesveranstaltung „Batteriespeicher von A bis Z – Alle wesentlichen Aspekte für die Projektumsetzung“ am 7. Oktober 2026 in Wien eines der derzeit wichtigsten Themen der Energiewende auf dem Programm. Die Referenten widmen sich der Frage, wie Batteriespeicherprojekte erfolgreich von der ersten Idee, über die wirtschaftliche Betriebsführung bis hin zur anschließenden Verwertung umgesetzt werden.

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Im Zentrum stehen die Flächensicherung, die Genehmigungsverfahren, der Netzanschluss, technische Qualitätskriterien, steuerliche Fragen sowie die Vermarktungsstrategien. Dabei werden auch die neuen Brandschutzregeln für größere Batteriespeicher mit einem Volumen von mehr als 250 Kilowatt behandelt, die seit ein paar Wochen in der neu erschienenen TRVB 165 N festgelegt sind. Dazu zählen unter anderem Anforderungen an Batterieräume sowie notwendige Sicherheitseinrichtungen und organisatorische Maßnahmen, die für den Betrieb vorgeschrieben sind. Diese müssen schon bei der Planung des Projekts berücksichtigt werden.

Ausbildungsprogramm für Solarhandwerker

Die weiteren Kurse finden in Kooperation mit der TÜV Austria Akademie statt. Hier geht es nicht nur um Batteriespeicher. Vielmehr weiten die beiden Partner das umfangreiche Weiter- und Ausbildungsprogramm für Photovoltaikhandwerker aus. Das aktuelle Angebot reicht von elektrotechnischen Grundlagen für Photovoltaik über Brandschutz, und Vorschriften für die Photovoltaik, und Arbeitssicherheit bis zu Prüfung und Wartung von Solaranlagen. Die neuen Kurstermine für 2026 und 2027 finden Sie auf der Webseite der TÜV Austria Akademie.

PV&B Austria veröffentlicht Neuauflage des Brandschutzleitfadens

Auch das Thema Batteriespeicher gewinnt im Weiterbildungsangebot weiter an Bedeutung. Für 2027 arbeiten PV&B Austria und die TÜV Austria Akademie bereits an einem eigenen Seminar, das die bestehenden Angebote ergänzen soll.

Neue Normen für die Installation auf dem Steildach

Der Branchenverband wird zudem noch die neuen Regelungen für die Installation von Solaranlagen – auch in Kombination mit Schneeschutz – in einem separaten Seminar erläutern. Diese neuen Vorgaben durch die ÖNORM M 7778 zur Montage von Photovoltaikanlagen und die ÖNORM B 3418 zum Schneeschutz sind zwar noch in der Begutachtung. Doch sie werden künftig bei der Realisierung von Photovoltaikprojekten eine wichtige Rolle spielen, ist man sich bei PV&B Austria sicher. Das Seminar „Know Your Rights – Rechtliche Pflichten im Projektablauf: Gewerberecht, Normen und Arbeitssicherheit“ findet am 29. Oktober 2026 in St. Pölten statt. Alle Informationen und Details zu den Inhalten finden Sie auf der Webseite von PV&B Austria. (su)