Die Anlage wurde an das werkseigene Mittelspannungsnetz angeschlossen. Sie spart jährlich rund 2.000 Tonnen Kohlendioxid ein. Insgesamt 13.542 Module wurden montiert. Für die Installation nutzten sie mehrere Vordächer. Statische Lasten werden in die Stahlkonstruktion des Gebäudes abgeleitet.
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Die Anlage erzeugt im Jahr rund 5,4 Gigawattstunden, der Sonnenstrom wird vollständig in der Chipfabrik genutzt. Eine besondere Herausforderung war der Anschluss ans interne Mittelspannungsnetz. Die Ingenieurteams von Kraftwerk Renewable Power Solutions (RPS) konzipierten die Einspeisung an drei Punkten und schlossen die Anlage über spezielle Trafostationen in Containerbauweise an.
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Für den Netzanschluss erweiterten sie das werkseigene Mittelspannungsnetz um rund einen Kilometer und führten die Leitungen durch vorhandene Kabelschächte und Verlegesysteme. Zudem passten sie Schutz- und Messtechnik der Bestandselektrik an die Anforderungen der VDE-AR-N 4110 an. Sämtliche Komponenten der Photovoltaikanlage wurden in die Leittechnik sowie die Brandmeldezentrale des Werks integriert. (HS)