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Sonnenstrom fürs Freibad in Hoheneck

Mit jährlich rund 100.000 Besucherinnen und Besuchern erfreut sich das Freibad Hoheneck (Region Ludwigsburg) besonderer Beliebtheit – als Ort für Sport, Erholung und Schwimmausbildung. Allerdings sind die Kosten hoch, steigen die Anforderungen an wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb. Photovoltaik auf den Dächern senkt die Ausgaben und erhöht die Attraktivität.

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Der Betrieb eines Freibads erfordert viel Energie. Insbesondere die Umwälzpumpen und Filter sowie die technische Wasseraufbereitung brauchen erhebliche Strommengen. Während der Sommermonate laufen diese Systeme jeden Tag auf Hochtouren. Der höchste Strombedarf entsteht in den Sonnenstunden, in diesen die Photovoltaik ihre Stärken ausspielen kann. So wird ein großer Teil des erzeugten Solarstroms direkt vor Ort genutzt.

Nur wenige Wochen bis zur Inbetriebnahme

Nachdem die Entscheidung für die Investition gefallen war, stand das Projekt unter Zeitdruck. Zwischen Beschluss und Beginn der Badesaison blieben nur wenige Wochen für die technische Planung und Installation.

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Hinzu kamen besondere Anforderungen. Die Anlage sollte auf einem hochwertigen Prefa-Dach installiert werden und befindet sich in unmittelbarer Nähe zu den Badegästen. Darüber hinaus mussten die Geräuschemissionen der Wechselrichter beachtet werden, um den Badebetrieb nicht zu beeinträchtigen. Geplant und errichtet wurde die Anlage von der Firma E3 Energie Effizienz Experten aus Kupferzell.

Solarstrom entlastet Kommunen 

Innerhalb von nur sechs Wochen entstand auf den Dächern des Freibads Hoheneck eine Photovoltaikanlage mit 243 Modulen und knapp 100 Kilowatt Leistung. Jährlich erzeugt die Anlage rund 80.000 Kilowattstunden Solarstrom.

80 Prozent des Sonnenstroms direkt genutzt

Mit einer Eigenverbrauchsquote von etwa 80 Prozent deckt die Anlage rund 20 Prozent des gesamten Strombedarfs des Freibads. Gleichzeitig werden jährlich rund 27 Tonnen Kohlendioxid vermieden. Die vollständige Umsetzung vor Saisonbeginn stellte zudem sicher, dass es für Badegäste zu keiner Zeit Einschränkungen oder Beeinträchtigungen kam.

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Besonders relevant ist der wirtschaftliche Effekt: Der selbst produzierte Strom ist nach Angaben der Stadtwerke Ludwigsburg-Kornwestheim (SWLB) rund 50 Prozent günstiger als Strom aus dem Netz. Damit leistet die Anlage einen wichtigen Beitrag zur langfristigen Wirtschaftlichkeit des Bäderbetriebs.

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Gerade Freibäder verfügen häufig über geeignete Dachflächen und saisonalen Strombedarf, der sich sehr gut mit Solarstrom decken lässt. Damit wird das Freibad Hoheneck zum Beispiel, wie Kommunen ihre Infrastruktur zukunftsfähig weiterentwickeln können. (HS)

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