Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, ihre Energieversorgung nachhaltig, sicher und wirtschaftlich auszurichten. Mit der neuen Photovoltaikanlage in Diez (Rheinland-Pfalz) kann die Firma Swarco Limburger Lackfabrik ihre Kosten senken und sichert ihre Wettbewerbsfähigkeit. Geplant und errichtet wurde die Anlage vom regionalen Energiedienstleister Enatek, der auch die Betriebsführung übernimmt.
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Emissionen senken, lokale Wertschöpfung stärken
Ziel war es, nicht nur die Emissionen signifikant zu reduzieren, sondern auch die lokale Wertschöpfung zu stärken und langfristige Partnerschaften aufzubauen. Das Projekt wurde über rund eineinhalb Jahren realisiert – mit intensiver Planungsphase von etwa zwölf Monaten und der anschließenden Installation innerhalb von sechs Monaten. Dabei umfasste die Zusammenarbeit sämtliche Projektphasen: von der Bedarfsanalyse über Genehmigungs- und Ausführungsplanung bis hin zur Installation, Inbetriebnahme und Integration des Monitoringsystems.
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Ein besonderer Fokus lag darauf, den laufenden Betrieb nicht zu beeinträchtigen. So wurde die Anlage ohne Produktionsunterbrechung installiert, die finale Umschaltung erfolgte am Wochenende. „Die enge Abstimmung und die räumliche Nähe haben schnelle Entscheidungen ermöglicht“, erläutert Projektleiter Marco Below von Enatek. „Das Projekt lief durchweg strukturiert, transparent und lösungsorientiert.“
600 Module auf den Dächern montiert
Die Anlage umfasst rund 600 Solarmodule mit jeweils 450 Watt. Zum Einsatz kamen hochwertige Glas-Glas-Module, die sich durch geringere Wärmeentwicklung auszeichnen. Das war wichtig für den Chemiebetrieb und hohe Anforderungen an Sicherheit und Brandschutz.
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Angeschlossen werden sie durch drei Wechselrichter für industrielle Anwendung. Die Anlage ist auf Eigenverbrauch optimiert und deckt einen Großteil des Strombedarfs des Werks. (HS)