Die Anlage soll nach Inbetriebnahme eine Leistung von einem Gigawatt und eine Kapazität von bis zu 5,7 Gigawattstunden erreichen. Damit könne sie rund drei Millionen Haushalte mindestens vier Stunden lang mit Strom versorgen, errechnet BW ESS.
Netzanschluss an zentralem Knotenpunkt
Der Netzanschluss erfolgt am nahe gelegenen Umspannwerk Klostermansfeld. Dieses zählt zu den zentralen Knotenpunkten im deutschen Stromnetz. Es wurde kürzlich erweitert, um mehr Strom über Höchstspannungsleitungen zu transportieren. Der Speicher soll die Fähigkeit des Netzes verbessern, Spitzenlasten zu bewältigen.
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„Der Batteriespeicher Klostermansfeld wird unser erstes deutsches Asset sein, das in den Bau geht“, sagt Roberto Jiménez, Executive Director bei BW ESS. Netzdienliche Batteriespeicher, die zur Stabilisierung unserer Stromnetze beitragen, sind künftig gefragt. „Der Batteriespeicher Klostermansfeld wird dabei ein wichtiger Baustein sein“, erklärt Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt und stellvertretender Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt.
Übernahme des Megaprojekts Anfang 2026
BW ESS hat Anfang des Jahres die volle Eigentümerschaft für das Projekt übernommen. Der ursprüngliche Entwickler Zelos Energy Developments unterstützt weiter bei Fragen zum Standort. Die Bauphase soll nach Unternehmensangaben bis Ende 2026 fortschreiten.
Starker Wettbewerb bei der jüngsten Innovationsausschreibung
BW ESS ist Teil der BW Group und in Großbritannien, Australien, Italien, Deutschland, Spanien und Schweden tätig. Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben mehr als 540 Megawattstunden an Batteriespeichersystemen. Rund elf Gigawattstunden befinden sich im Bau. (nhp)
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