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Das aktuelle Heft erscheint am 17. Juni 2026. Im Fokus stehen Speicherbatterien für alle Marktsegmente. Denn zur EES Europe in München zeigen die Anbieter innovative Lösungen. Der Wettbewerb ist hart, das kommt den Installateuren und Solarkunden zugute.
Der Projektierer errichtet in Wertheim einen Großbatteriespeicher. Die Anlage am Wartberg soll im noch diesen Sommer in Betrieb gehen. Das Unternehmen setzt dabei auf einen datenbasierten Eigenbetrieb – und plant bereits neun weitere Projekte.
Die Stadt Laichingen in Baden-Württemberg hat ein kommunales Flächenpooling für einen Großbatteriespeicher abgeschlossen. Das Verfahren ist bislang nur aus der Windenergie bekannt. Begleitet wurde die Kommune vom Freiburger Beratungsunternehmen Endura Kommunal – nun liegen acht Angebote von Projektentwicklern vor.
Der Verteilnetzbetreiber LVN hat in Bayern einen innovativen Großspeicher in Betrieb genommen. Der Batteriespeicher wird nach einem neuen Konzept netzneutral betrieben. Damit will das Unternehmen den Speicherhochlauf beschleunigen – ohne die Netzstabilität zu gefährden.
Die deutsche Energiespeicherbranche ist 2025 erneut gewachsen. Doch der Branchenverband BVES warnt vor einer Trendwende: Im ersten Quartal 2026 trübt sich die Stimmung deutlich ein. Schuld sei die Energiepolitik der Bundesregierung.
Westnetz hat im Reallabor in Föhren bei Trier einen ersten Feldtest mit einem netzbildenden Großbatteriespeicher abgeschlossen. Im Projekt Surevive soll die Anlage künftig Aufgaben übernehmen, die bisher konventionelle Kraftwerke erfüllen.
Forscher vom ZSW koordinieren ein neues Forschungsprojekt zur netzdienlichen Integration von Großbatteriespeichern ins Verteilnetz in Baden-Württemberg. Gemeinsam mit der TH Ulm und Praxispartnern sollen Betriebsmodelle entstehen, die Netzstabilität und Wirtschaftlichkeit vereinen.
Die Wiener Firma Salzstrom bringt mit der Salt Industry Line eine Speicherlösung auf Natrium-Ionen-Basis für industrielle Anwendungen auf den europäischen Markt – die Batteriezellen kommen ohne Lithium und Kobalt aus.
Mit dem Scalecube i3 erweitert Intilion sein Portfolio um ein standardisiertes Großspeichersystem für industrielle und netzdienliche Anwendungen. Das System basiert auf einer modularen Architektur, bei der alle wesentlichen Komponenten als integrierte Einheit zusammengeführt sind.
Der deutsche Markt für Batteriegroßspeicher wächst derzeit stark. Branchenanalysen zufolge könnte die installierte Kapazität 2026 auf rund zehn Gigawattstunden ansteigen. Gleichzeitig verändern neue regulatorische Vorgaben die Erlösmodelle für Betreiber – mit weitreichenden Folgen für Planung und Betrieb.
Sungrow hat das neue Batteriespeichersystem Powertitan 3.0 für Großanwendungen in Europa vorgestellt. Das System bietet eine hohe Flexibilität und wurde für anspruchsvolle Einsatzorte konzipiert.
Stromspeicher sind das Rückgrat der grünen Stromversorgung. Sie entlasten Stromnetze, liefern Notstrom – und verändern die Bedingungen für Solarstrom. Die Branche treibt den Ausbau voran, doch Hürden müssen weiter abgebaut werden. Niels H. Petersen
Die Stromverteilnetzbetreiber rechnen bis 2045 mit einer Vervierfachung der installierten Photovoltaikleistung. Neue Prognosen unterstreichen den dringenden Bedarf an Netzausbau und verbesserten finanziellen Rahmenbedingungen.
Projektentwickler Kyon Energy hat einen Großbatteriespeicher in Niedersachsen über einen 110-Kilovolt-Netzanschluss ans Umspannwerk des Netzbetreibers Avacon zugeschaltet. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt für die Flexibilisierung des Stromsystems – die vollständige Inbetriebnahme ist für August geplannt.
Durch die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes wird der Bau von Großspeichern vereinfacht. Außerdem fällt die Doppelbesteuerung von Speicherstrom weg.
planen, optimieren, installieren
Projektgeschäft • Hybridsysteme mit Batterien
Großspeicher • Netz stärken, Kosten senken
Montage • Neue Untergestelle fürs Freiland
Batteriespeicher können die Stromversorgung in Deutschland deutlich stabilisieren und den Bedarf an Backup-Kraftwerken verringern. Das zeigt eine aktuelle Analyse von Eco Stor. Ein neues Online-Tool soll die Diskussion über Speicherlösungen versachlichen.
Enerfin baut hierzulande in den kommenden Monaten Batteriespeicherprojekte mit rund 200 Megawattstunden. Zum Einsatz kommt dabei vor allem das modulare Speichersystem Greencube XL – ein Schwerpunkt liegt auf sogenannten Co-Location-Projekten.
Batteriehersteller Phenogy hat in Bremen einen Batteriegroßspeicher auf Natrium-Ionen-Basis in Betrieb genommen. Das System bietet damit eine Alternative zu Lithium-Batterien, die den Markt dominieren. Der Strompuffer läuft derzeit im Inselbetrieb.
Die EnBW hat in Gundelsheim einen Solarpark mit 58 Megawatt Leistung eröffnet. Der Energiepark kombiniert Photovoltaik, Batteriespeicher und künftig auch Windkraft. Ein innovativer Hybridspeicher kombiniert zudem Natrium-Ionen- mit gebrauchten E-Audi-Akkus.
Die Großspeichertochter Altenso von SMA baut zusammen mit MEAG einen zweiten Batteriespeicher in Höxter (NRW). Der neue Strompuffer soll 130 Megawatt und 354 Megawattstunden liefern. Der Netzanschluss ist für 2027 anvisiert.
Projektierer Juwi bietet nun auch Betriebsführung für Batteriespeicher unabhängig vom Hersteller an. Aktuell betreut das Unternehmen Projekte mit 180 Megawatt und über 350 Megawattstunden.
Alpha ESS stellt den neuen Großspeicher Aster 5000 mit fünf Megawattstunden Energieinhalt vor. Das Speichersystem kommt in einen 20-Fuß-Container und nutzt eine innovative Flüssigkühlung.
Der Projektierer Econergy Renewable Energy mit Hauptsitz in Tel Aviv plant zwei große Batteriespeicherprojekten mit einer Gesamtkapazität von 200 Megawattstunden. Der Baustart für die beiden Speicherprojekte in Brandenburg ist für Ende 2025 geplant.
Die beiden Unternehmen BW ESS und Zelos Energy Developments planen den Bau von großen Batteriespeichern mit 1,5 Gigawatt Leistung in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Die Projekte werden voraussichtlich bis Ende 2027 realisiert.