Springe auf Hauptinhalt Springe auf Hauptmenü Springe auf SiteSearch

Landwirtschaft: Roboter reinigen große Anlagen

 Befindet sich ein landwirtschaftlicher Betrieb in der Nachbarschaft, lagern sich innerhalb weniger Monate hohe Mengen Staub, Pollen, Silagereste und Partikel auf den Modulen ab. Teilweise bilden sich Flechten. Die Folge sind deutliche Ertragseinbußen, die sich ohne Reinigung Jahr für Jahr summieren.

Verschmutzung von zehn Prozent kann schnell Einbußen von 5.000 Euro pro Jahr verursachen. Bei 20 Prozent sind es bis zu 10.000 Euro. Damit übersteigt der Schaden schnell die Kosten einer professionellen Reinigung. Moderne Reinigungstechnik wie die Baureihe Solar Robot von der Firma Hycleaner unterstützen Anlagenbetreiber, ihre Module sicher, effizient und wirtschaftlich zu reinigen.

Wartung gewinnt an Bedeutung – sichern Sie sich Fachwissen im kompakten Format (Handbuch im VDE-Verlag)

Reinigung im Agrarbereich unverzichtbar

Ammoniak in der Abluft und Staub aus den Ställen oder Pollen und Spreu während der Ernte auf dem Feld lagern sich schnell auf Solarmodulen ab. Ertragsverluste von über 20 Prozent sind keine Seltenheit. Auch wenn die Module nur leicht verschmutzt wirken, bedeutet das nicht selten bereits Leistungseinbußen von mehr als sechs Prozent.

Besonders kritisch sind Flechten, die sich vor allem auf Anlagen über Tierställen bilden. Sie wachsen fest in die Glasoberfläche der Module ein und lassen sich ohne professionelle Reinigung kaum entfernen. Zudem können Vogelkot und organische Beläge in den Zellen sogenannte Hot Spots auslösen und langfristige Schäden verursachen.

Solartektor: Fehler schnell finden (aktuelles Video) 

So viel kosten verschmutzte Module

Die wirtschaftliche Relevanz zeigt sich an einem exemplarischen Betrieb mit 500 Kilowatt installierter Solarleistung. Der spezifische Ertrag liegt bei rund 500.000 Kilowattstunden im Jahr. Bei einem Stromwert von zehn Cent sind das rund 50.000 Euro im Jahr. Schon zehn Prozent Verschmutzung verursachen 5.000 Euro Verlust pro Jahr, bei 20 Prozent sind es 10.000 Euro.

Dagegen schlägt die professionelle Reinigung je nach Fläche und Zustand in der Regel mit einem bis zwei Euro je Quadratmeter Modulfläche zu Buche. Für die genannte Anlage mit rund 3.000 Quadratmetern liegen die Gesamtkosten also zwischen 3.000 und 6.000 Euro – deutlich weniger als der jährliche Ertragsverlust.

Themenheft über Wartung ist erschienen 

Roboter statt Hochdruckschlauch

Während früher mit Bürste und Wasser manuell gereinigt wurde, setzt die Branche heute auf robotergestützte Systeme mit rotierenden Bürsten, entmineralisiertem Wasser und sensorgestützter Steuerung. Das bietet Landwirten eine Reihe von Vorteilen und garantiert jederzeit die maximale Ertragsausbeute.

Mittels schonender und herstellerkonformer Reinigung mit geprüften Bürsten, entmineralisiertem Wasser und ohne Chemikalien lassen sich nicht nur die Vorgaben der Modulhersteller einhalten. Die fachgerechte, regelmäßige Reinigung verhindert Hot Spots durch Vogelkot, Flechten oder Pflanzenbewuchs in Dichtungen aber auch Schäden im Glas oder in den Zellen durch Überhitzung.

Versicherer: „Schäden sind in Teilen vermeidbar“ 

Hohe Flächenleistung und Arbeitssicherheit

Reinigung dient also nicht nur dazu, die Solarerträge zu steigern. Sondern sie erhält langfristig die Substanz und technische Betriebssicherheit der Anlage.

Roboter reinigen mehrere hundert Quadratmeter pro Stunde – ohne Dachbetretung oder Risiko für die Mitarbeiter. Hycleaner bietet zwei speziell für landwirtschaftliche Anforderungen entwickelte Robotersysteme. Beide sind so ausgelegt, dass Landwirte die Reinigung selbst durchführen können – schnell und sicher.

Solar Robot Pro: Kraftpaket für große Anlagen

Der Solar Robot Pro ist die richtige Wahl für Betriebe mit Tierhaltung, mit großen Anlagen ab 2.000 Quadratmetern mit einer Dachneigung bis 25 Grad oder stark verschmutzten Modulen. Er verfügt über serienmäßige Kantenerkennung, Autodrive-Funktion, aktives Schlauchmanagement und ist für einfachen Transport modular ausgebaut.

Zweimal im Jahr kommt er beispielsweise bei Landwirt Stefan Hüser in Büren-Steinhausen bei Paderborn zum Einsatz, auf Freiflächen alle zwei bis drei Jahre. „Leistung und Service des Roboters haben uns im Vergleich zur unregelmäßigen Reinigung durch einen Dienstleister überzeugt“, erläutert Stefan Hüser. „Wir wissen genau, worauf es bei der PV-Reinigung in der Landwirtschaft ankommt. Deshalb bieten wir diese Dienstleistung anderen Agrarbetrieben mit vorheriger Verlustberechnung an.“

EMC-direct: Drainage-Clips reduzieren Soiling 

Solar Robot Compact: Flexibel und bedienungsfreundlich

Der leichte, wendige und vielseitige Solar Robot Compact ist ideal für kleine bis mittelgroße Dachanlagen zwischen 50 und 2.000 Quadratmetern konzipiert, ebenso für aufgeständerte Flächen. Er ist bestens geeignet für moderate Verschmutzungen auf kleineren und mittleren Hofanlagen, auf Ställen und Hallen, für Neigungen bis 20 Grad. Mit unter 60 Kilogramm Gewicht und hoher Wendigkeit kann er von einer Person von Modulreihe zu Modulreihe versetzt werden und bietet ein Höchstmaß an Flexibilität und Bedienungsfreundlichkeit.

Der landwirtschaftliche Betrieb von Andre Reimers in Kollmar setzt seit einigen Monaten auf den Solar Robot Compact. „Wir haben 430 Kilowatt, die bringen im Schnitt 282 Megawattstunden im Jahr“, rechnet Andre Reimers vor. „Vor allem die 256-Kilowatt-Anlage auf dem Kuhstall reinigen wir dreimal im Jahr, weil sich dort durch die Firstlüftung viel Kuhdunst und Staub absetzt.“

Fraunhofer CSP: Falsche Reinigungsmittel können Solarmodule enorm schädigen 

Der Roboter erleichtert die Arbeit entscheidend. Da er einfach gebaut ist, fallen keine hohen Reparaturkosten an. Früher brauchte es zwei Mitarbeiter für die Reinigung der Solarmodule mittels Teleskoplader, Arbeitsbühne und Teleskoplanze. Jetzt reicht eine Person aus, um den Roboter zu bedienen.

Robotik macht Reinigung rentabel

In landwirtschaftlichen Betrieben ist die Reinigung von Solarmodulen eine Selbstverständlichkeit. Hohe realistische Ertragsverluste, klare Herstellerempfehlungen und die Gefahr langfristiger Substanzschäden sprechen eindeutig dafür. Zumal eine moderne Reinigungstechnik mittels Roboter heutzutage auch eine wirtschaftliche Umsetzung gewährleistet. (HS)

Hier geht es zur Website von Hycleaner.