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BNetzA: Zuschläge für Anlagen auf Lärmschutzwänden knapp unter zehn Cent

Die Ausschreibungsrunde war deutlich überzeichnet. Das Ausschreibungsvolumen belief sich in dieser Runde auf 191 Megawatt. Es wurden 184 Gebote mit einem Volumen von 373 Megawatt eingereicht. „Der Gebotstermin war nahezu doppelt überzeichnet, der starke Wettbewerb hat für sinkende Zuschlagswerte gesorgt. Erfreulich ist auch die regionale Verteilung: In jedem Bundesland konnte mindestens ein Zuschlag erteilt werden“, kommentiert Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur (BNetzA).

Zuschlagswerte unter zehn Cent pro Kilowattstunde

88 Gebote mit 191 Megawatt Leistung wurden berücksichtigt. Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte liegen zwischen 8,80 und 9,98 Cent pro Kilowattstunde und damit sowohl unter dem Höchstwert in dieser Runde von 11,25 Cent als auch unter dem höchsten Zuschlagswert des letzten Gebotstermins von 10,80 Cent. Der mengengewichtete Zuschlagswert liegt im Schnitt bei 9,58 Cent pro Kilowattstunde und damit 0,6 Cent unter dem des letzten Termins.

Regional verteilen sich die Zuschläge auch in dieser Runde ausgewogen: Die meisten Zuschläge gingen an Projekte in Nordrhein-Westfalen (14 Zuschläge), gefolgt von Niedersachen (13 Zuschläge), Bayern (13 Zuschläge) und Baden-Württemberg (11 Zuschläge). Das sind erneut die vier Bundesländer mit den meisten Zuschlägen.

Die meisten Projekte umfassten zwei Megawatt

Es durften nur Gebote eingereicht werden, die eine Leistung zwischen einem und bis zu 20 Megawatt umfassen. 64 der erteilten Zuschläge gehen an Gebote mit einer Gebotsmenge von bis zu zwei Megawatt. Das größte Gebot umfasst 17 Megawatt. „Es mussten zwölf Gebote aufgrund von Formfehlern vom Verfahren ausgeschlossen werden“, teilte die BNetzA mit. Weitere Informationen zu den Gebotsterminen finden sich auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur. (nhp)

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