Am 8. Oktober 2026 geht die Photovoltaikförderung in die nächste Runde. Denn dann sollen wieder Tickets vergeben werden, mit denen sich Investoren in eine Photovoltaikanlage um einen Investitionszuschuss für ihre Anlage bewerben können. In der Vergangenheit ist diese Art der Vergabe auf enorme Kritik gestoßen. Denn nur wenige Projekte bekommen die Förderung und die Tickets sind in weniger als einer Minute vergriffen.
Fördervergabe entbürokratisieren
Doch jetzt hat die Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner auf einem Treffen beim Vorarlberger Systemanbieter Hansesun nicht nur angekündigt, dass diese Art der Förderung geändert werden soll. Sie will auch die Branche bei der Entwicklung einer neuen Systematik der Fördervergabe beteiligen. Der Entwurf soll noch vor dem 8. Oktober vorliegen. „Wir werden uns als Experten für eine unbürokratische Förderung einsetzen, die den Ausbau der Photovoltaik beschleunigt und für die vielen Interessierten Sicherheit bringt“, stellt Andreas Müller, Sprecher von Hansesun, in Aussicht.
Neustart aktiv mitgestalten
Schließlich müsse das Glücksspiel rund um die Photovoltaikförderung ein Ende haben. Darüber waren sich Elisabeth Zehetner sowie Andreas Müller und Hannes Wultschnig von Hansesun beim Gespräch vor Ort in Vorarlberg einig, teilt das Unternehmen mit. So will das Bundeswirtschafts- und Energieministerium ein Expertengremium einrichten, in dem auch Hansesun vertreten sein wird. „Wir sind uns einig, dass das aktuelle System grundlegend geändert werden muss, und freuen uns, dass wir den Neustart jetzt aktiv mitgestalten dürfen“, betont Andreas Müller. „Diese Zusage zeigt, dass sich unser Einsatz lohnt.“
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Lösung für abgelehnte Anträge
Doch bei Hansesun will man nicht nur in die Zukunft schauen. Das Unternehmen pocht auf eine faire Lösung für alle 25.000 Anlagen, die bei der letzten Förderung keinen Zuschlag bekommen haben. „Als Stimme aus der Praxis werden wir uns weiterhin für eine vernünftige und unbürokratische Lösung einsetzen – im Sinne der Energiewende und für alle unsere Kundinnen und Kunden“, betont Hannes Wultschnig, Geschäftsführer von Hansesun Tirol. Unabhängig davon werde das Unternehmen alle seine Kundinnen und Kunden auch beim kommenden Fördercall am 8. Oktober bei der Vorbereitung und Antragstellung unterstützen. (su)