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PV Austria nimmt das Thema Speicher in seinen Namen auf

Der Bundesverband Photovoltaic Austria (PV Austria) setzt schon seit 2010 aktiv auf das Thema Batteriespeicher als integralen Bestandteil der künftigen Energieversorgung in Österreich. Seitdem haben sich die Branche, die technologischen sowie politischen Rahmenbedingungen, aber auch die öffentliche Wahrnehmung von Solarstrom umfassend weiterentwickelt. Nun zieht der Verband die Konsequenz und macht das Thema Speicher zum integralen Bestandteil der Verbandsarbeit.

Vorstand und Name erweitert

Dazu wurde zunächst der Vorstand entsprechend um Raphaela Hein, Batterie- und Strommarktexpertin bei Enery Development, und Herbert Ruppitsch, Leiter Energietechnik – Transformatoren und Stromspeicher beim Energietechnikanbieter Schmachtl, erweitert. Im zweiten Schritt hat der Verband auch umfirmiert. „Das Zusammenspiel von Photovoltaik und Batterie ist die Zukunft der Energieversorgung. Mit dem neuen Namen Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria (PV&B Austria) fügen wir nicht einfach ein paar Buchstaben hinzu. Wir geben unserer Arbeit im Batteriespeicherbereich die Gewichtung, die es für den zukünftigen Ausbau der Erneuerbaren braucht“, erklärt Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender von PV& Austria.

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Damit reagiert der Verband auf die Weiterentwicklung der Energiewende und macht so deutlich, dass Photovoltaik und Speicher „eineiige Zwillinge“ sind, wie es der einstige Präsident des Verbandes schon im Jahr 2010 ausgedrückt hat. Damals hat – noch unter dem Namen PV Austria – der Verband unter dem Titel „Sonnenstrom auf Vorrat“ die erste Speichertagung ausgerichtet. Inzwischen wird der Stromspeicher auch in Österreich zum üblichen Bestandteil eines Photovoltaiksystems. So hat eine aktuelle Mitgliederbefragung ergeben, dass rund zwei Drittel der 470 Mitgliedsunternehmen eine notwendige Speicheroffensive als zentrale Aufgabe für die Politik benennen.

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Photovoltaik und Speicher nicht getrennt behandeln

Knapp 75 Prozent der Befragten sehen zudem Speicher als einen der wichtigsten Arbeitsbereiche in der zukünftigen Verbandsarbeit. „Wir können Photovoltaik und Batteriespeicher nicht getrennt voneinander behandeln, weder in der Branche noch was die rechtlichen Rahmenbedingungen anbelangt“, erklärt Vera Immitzer, Geschäftsführerin von PV&B Austria. „Das wissen auch unsere Mitglieder. Als Verband gehen wir diesen Weg bereits seit über fünfzehn Jahren. Für uns war es daher ein logischer Schritt, unsere Arbeit im Bereich Stromspeicherung auch im Verbandsnamen hervorzuheben“, betont sie. (su)