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Kläranlage in BaWü nutzt Solarstrom für Abwasserbehandlung

Das Projekt wurde von den Städten Sindelfingen und Böblingen gemeinsam umgesetzt. Oberbürgermeister Markus Kleemann hat die Anlage offiziell eingeweiht. Nach Angaben der Städte soll die neue Solaranlage bis zu 60 Prozent des Strombedarfs der Kläranlage decken. Der erzeugte Solarstrom wird direkt vor Ort genutzt. Damit sollen die Energiekosten gesenkt und die CO₂-Emissionen der Abwasserbehandlung reduziert werden.

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Abwasserbehandlung noch nachhaltiger

„Die Photovoltaikanlage macht die Abwasserbehandlung umweltfreundlicher und unabhängiger. Die Anlage ist ein klarer Gewinn für die Umwelt und den kommunalen Klimaschutz“, betont Oberbürgermeister Markus Kleemann, der auch Verbandsvorsitzender des Zweckverbands Kläranlage Böblingen-Sindelfingen ist.

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Kläranlagen gehören zu den größten Energieverbrauchern in Kommunen. Besonders Pumpen, Belüftungsanlagen und Steuerungssysteme benötigen viel Strom. Durch die neue Photovoltaikanlage wollen Sindelfingen und Böblingen die Abwasserbehandlung nachhaltiger gestalten und ihre Klimaschutzziele vorantreiben. Auch Christine Kraayvanger, Bürgermeisterin in Böblingen, hebt die Bedeutung der Anlage hervor: „Mit dem Einsatz der Photovoltaikanlage schaffen wir einen elementaren Baustein, um in der Energieerzeugung auch klimaneutral unterwegs zu sein.“ (nhp)

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