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Innovation

„Viele Kunden wünschen sich sehr effiziente Module“

Die neuen Backcontact-Module von Longi haben den Innovationsaward der Messe in München bekommen. Welche Leistung bieten diese Module an?

Engin Yaman: Das Himo X10 mit BC-Technologie stellt zurzeit das fortschrittlichste Modul dar, wir haben es im Mai in München vorgestellt. Das neue Modul bietet eine Leistung von 670 Watt.

Allein dadurch, dass Sie die Kontakte auf die Rückseite verlagern, kommen Sie vorne fast ohne Verluste aus?

Die Aperturfläche ist frei und unverschattet. Wir haben in den letzten Jahren eine hohe Nachfrage nach sehr effizienten Modulen verzeichnet. Viele Kunden wünschen sich sehr flächeneffiziente Module. Mit den neuen Modulen können wir diese Nachfrage bedienen.

Wer sind Ihre Kunden oder Ihre wichtigsten Kunden?

Ich möchte keine Kunden ausschließen, aber unser Himo X10 ist sehr gut geeignet für große Flächen. Wir reden über große Freiflächen, also Utility Scale. Dort erhoffen sich die Kunden niedrigere BOS-Kosten, einen schnelleren Return on Investment.

Die Zellen machen 80 Prozent der Wertschöpfung im Modul aus. Longi hat eine neue Fabrik eröffnet. Wie schwierig ist es, solche BC-Zellen massenweise zu produzieren?

Wir als Longi sind als Hersteller seit Jahren in diesem Markt aktiv. Natürlich waren und sind wir immer darauf bedacht, unseren Kunden die beste Lösung anzubieten. Der Markt für Photovoltaik und speziell für leistungsfähige Solarmodule verändert sich ständig. Die Anforderungen verändern sich, ebenso die Rahmenbedingungen. Für uns ist die Zuverlässigkeit unserer Module entscheidend.

Wie gewährleisten Sie Qualität und Zuverlässigkeit?

Dafür haben wir unsere Fabriken zum Beispiel in China nicht nur vollautomatisiert, sondern auch mit künstlicher Intelligenz ausgestattet. Die neue Fabrik ist ein Leuchtturm, denn sie erfüllt alle ESG-Anforderungen. Unsere Lighthouse Factory ist die erste ihrer Art, die wir weltweit errichtet haben.

Das Gespräch führte Heiko Schwarzburger.

AKTUELLES VIDEO

Longi: Neue Solarmodule fürs Projektgeschäft

CEO-Talk: Trotz des harten Preiskampfes schreitet die Modultechnik voran. Die Kunden verlangen mehr Leistung. Backcontact-Zellen markieren die Spitze einer Entwicklung, die längst nicht abgeschlossen ist. Engin Yaman ist Chef von Longi in Deutschland. Er zeigt, wohin die Reise geht.

Foto: Vorsatz Media

Longi

Einstieg ins Speichergeschäft

Der chinesische Modulhersteller will im Speichersegment mitmischen. Dafür wurde die Firma Potis Edge als Partner gewonnen. Sie hat das Speichersystem 5S entwickelt und bisher rund zwölf Gigawattstunden installiert. Zudem wird Longi ein Innovationszentrum für Speichertechnologie in London aufbauen. Dort finden künftig Projektberatung, technische Schulungen, O&M-Support und Ersatzteilservices statt.

Foto: Longi

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