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Herausragende Projekte im Finale der The smarter E Awards

Der Ausbau der erneuerbaren Energien und vor allem der Photovoltaik geht weltweit mit großen Schritten voran. Das zeigen auch die Projekte, deren Betreiber oder Erbauer sich um die diesjährigen The smarter E Awards in der Kategorie Outstanding Projects bewerben.

Die Jury hat ihre Vorauswahl fürs Finale getroffen. Im Mittelpunkt stehen immer wieder Projekte, die beispielhaft zeigen, wie die Vollversorgung mit erneuerbaren Energien gelingen kann. So hat es Arevon Energy ins Finale geschafft. Mit dem Projekt Eland Solar-plus-Storage hat das amerikanische Unternehmen eine große Photovoltaikanlage mit riesigem Speicher aufgebaut. Diese ist in der Lage, sieben Prozent des Energiebedarfs der Millionenmetropole Los Angeles zu decken – nicht rechnerisch, sondern tatsächlich.

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Speicher für mehr Sonnenstromnutzung

Mit einer großen Solaranlage mit Speicher hat es auch der bulgarische Projektentwickler Solarpro Technology ins Finale der Smarter E Awards geschafft. Mit dem Tenovo Solar Project hat das Unternehmen im Südosten von Bulgarien einen Solarpark mit einer Leistung von satten 238 Megawatt aufgebaut. Diesen hat Solarpro mit einem Speicher kombiniert, der üppige 760 Megawattstunden Sonnenstrom zwischenlagern und mit einer Leistung von über 300 Megawatt dann ins Netz einspeisen kann, wenn die Energie gebraucht wird.

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Einen großen Batteriespeicher hat auch der Energievermarkter Suena aufbauen lassen. Die Anlage Hybrid Battery Operation for Urban Energy Flexibility steht im Hamburger Busdepot Alsterdorf. Dieser wird so betrieben, dass er sowohl den Eigenverbrauch des auf den Dächern des Busdeports produzierten Solarstroms optimiert als auch aktiv am Strommarkt teilnimmt. Durch diese Vermarktung wird das Projekt wirtschaftlicher und kann gleichzeitig das Stromnetz der Hansestadt entlasten.

Stromversorgung resilienter aufstellen

Mit einem ganzen Portfolio an Speichern ist es dem amerikanischen Unternehmen Fluence gelungen, die Stromversorgung in der Ukraine innerhalb kurzer Zeit resilienter gegen die Angriffe aus Russland aufzustellen. Denn das Unternehmen hat mit dem Fluence Energy Storage Portfolio Stromspeicher an sechs Standorten in dem angegriffenen Land innerhalb von nur sechs Monaten installiert.

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Die Resilienz hat auch Power X im Blick. Das slowakische Unternehmen hat in seinem Heimatland eine Infrastruktur zur Notstromversorgung der Telekommunikation mittels künstlicher Intelligenz zu einem virtuellen Kraftwerk vernetzt. Das AI Telecom Virtual Power Plant hat die Jury ebenfalls überzeugt, es in den Kreis der Finalisten für die Awards aufzunehmen.

Schwimmende Häuser vernetzt

Das Projekt zur Vernetzung zum virtuellen Kraftwerk hat auch Schoonship umgesetzt. Der niederländische Projektierer hat mit dem Schoonship VPP eine Energiegemeinschaft aus 30 schwimmenden Häusern in Amsterdam mittels eines intelligenten und netzgebundenen Mikronetzes aufgebaut. Über dieses wird der vor Ort produzierte Solarstrom optimal verteilt, sodass nur noch wenig Energie von außen kommen muss.

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Agri-PV-Tracker produzieren viel Strom

Üppige Stromproduktion bei gleichzeitiger Nutzung der Fläche für die Landwirtschaft hat IBC Solar mit seinem ersten Agri-PV-Projekt im Blick, bei dem Solartracker zum Einsatz kommen. Die Anlage in Veringenstadt produziert mit ihren 8,5 Megawatt Leistung jedes Jahr immerhin elf Gigawattstunden Strom. Gleichzeitig können die Landwirte die Flächen zu gut 85 Prozent weiterhin landwirtschaftlich nutzen.

Zwei Projekte von SMA im Finale

Die Sektorkopplung hat SMA mit einem ganz besonderen Projekt in den Blick genommen. Das Unternehmen hat in Gran Canaria einen Ladepark mit Leistungselektronik und Steuerung ausgestattet. Dadurch wird es möglich, den gesamten Ladepark ausschließlich mit vor Ort produziertem Sonnenstrom zu betreiben.

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Noch weiter südlich steht ein Projekt von SMA Altenso. In Namibia hat das Unternehmen eine integrierte Anlage zur netzunabhängigen Produktion grünen Wasserstoffs errichtet. Die Anlage wird komplett mit Sonnenstrom betrieben, was den Aufbau einer cleveren Anlagensteuerung voraussetzt, um den Elektrolyseur möglichst gleichmäßig betreiben zu können.

Wasserstoffspeicher der besonderen Art

Mit einer Elektrolyseanlage hat es auch Sungrow Hydrogen ins Finale der Smarter E Awards geschafft. Die Anlage Daye Hydrogen Energy Mining Project produziert aber nicht nur den grünen Wasserstoff mit Sonnenstrom. Sie speichert ihn auch in einer umfunktionierten Kaverne ein.

Welches dieser spannenden Projekte am Ende die Awards abräumt, erfahren die Besucher der Preisverleihung am 22. Juni, am Vorabend des Messestarts von The smarter E Europe, ab 17:00 Uhr im International Congress Center Messe München (ICM). Interessierte können die Preisverleihung kostenfrei besuchen. (su)