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Wirsol baut Solarpark für Stadtwerke Speyer – in Wasserschutzzone

Der Solarspezialist Wirsol hat für die Stadtwerke Speyer eine Freiflächenanlage installiert, die ins lokale Stromnetz einspeist. 3.110 Solarmodule mit jeweils 710 Watt Leistung ergeben 2,2 Megawatt Anlagenleistung. Rund 2,9 Hektar Fläche wurden belegt. Der gesamte erzeugte Solarstrom – rund 2,5 Gigawattstunden pro Jahr – fließt ins Netz der Stadtwerke Speyer.

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Statement für regionale Souveränität

Primär versorgt die Anlage das benachbarte Wasserwerk Süd: Über 50 Prozent des erzeugten Solarstroms wird vor Ort verbraucht – um sauberes Trinkwasser für die Bürgerinnen und Bürger Speyers aufzubereiten. Im Sommer kommen die Überschüsse dem Regionalstromtarif der Stadtwerke zugute – als regionaler Grünstrom. „Im volatilen Energiemarkt ist Unabhängigkeit die wichtigste Währung für kommunale Versorger“, erläutert Johannes Groß, Geschäftsführer von Wirsol. „Diese Anlage ist ein Statement für regionale Souveränität.“

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Strenge Auflagen zum Wasserschutz

Hinter der Inbetriebnahme stecken Jahre intensiver Vorarbeit, zum Beispiel Sondierungen für die Statik auf abschüssigem Hanggelände zwischen Römerberg und Speyer, für Artenschutz, archäologische Prüfungen, Abstimmungen mit der SGD Süd, dem Landesbetrieb Mobilität und den Pfalzwerken – alles innerhalb einer sensiblen Wasserschutzzone, die strenge Auflagen für das Areal macht.

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Für Wirsol bedeutete das: Absolutes Rauchverbot auf der Baustelle, alle Baumaschinen wurden auf biologisch abbaubare Hydrauliköle umgerüstet, kein Tropfen Betriebsstoff durfte den Boden verunreinigen. Selbst die Baustraße wurde mit Basaltschotter befestigt, um dem strengen Wasserschutz zu entsprechen. Dennoch wurde das Projekt reibungslos und termingerecht realisiert. (HS)

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