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Eku Energy plant schwarzstartfähigen Batteriepark in Niedersachsen

Eku Energy plant in der niedersächsischen Gemeinde Lamspringe das Batteriespeicherprojekt Dion. Die Anlage wird nach Unternehmensangeben eine Leistung von 400 Megawatt und eine Speicherkapazität von 1.600 Megawattstunden erreichen. Damit zählt sie nach Unternehmensangaben zu den größten Batteriepuffern in Deutschland. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2029 geplant. Aktuell befindet sich das Projekt in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase.

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Der Speicher wird dabei direkt ans Übertragungsnetz angebunden. Er ist netzbildend und schwarzstartfähig. Das bedeutet: Nach einem großflächigen Stromausfall kann er zum Wiederaufbau der Versorgung beitragen. Als Lieferant der Speicher auf Basis von Lithium-Eisenphosphat ist voraussichtlich der langjährige Eku-Partner Fluence vorgesehen.

Projekt von Nion erworben

Eku Energy hat das Projekt vom Projektentwickler Nion erworben. Nion bleibt für die Umsetzung bis zum Financial Close verantwortlich. Eku Energy übernimmt die strategische Steuerung in den Bereichen Entwicklung, Design und Technologie.

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Mit dem Erwerb setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben den ersten Schritt einer langfristigen Deutschland-Strategie um. Eku Energy befindet sich im gemeinsamen Eigentum der British Columbia Investment Management Corporation und eines Fonds von Macquarie Asset Management. Anders als reine Finanzinvestoren verfolge man einen langfristigen Infrastrukturansatz, erläutert das Unternehmen. Die Projekte sollen dauerhaft im eigenen Portfolio bleiben.

Deutsches Büro für 2027 geplant

„Unsere besondere Stärke liegt in der Verbindung von technischem Know-how und fundierter Vermarktungserfahrung“, sagt Erin Lee, Chief Financial Officer von Eku Energy. In den Multi-Use-Projekten kombiniert Eku beispielsweise langfristige Abnahmeverträge mit der Teilnahme an Strombörsen. Lee: „Diese Expertise in Vertragsgestaltung und Speichertechnologie sorgt für eine höhere Ertragsstabilität und bessere Planbarkeit bei unseren Projekten.“ Das Unternehmen plant zudem 2027 ein eigenes Büro in Deutschland zu errichten. (nhp)

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