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Konsortium gewinnt Zuschlag für 14 Lkw-Ladeparks in BaWü

Das Land Baden-Württemberg hat im Förderprogramm Base BW die Zuschläge für den Aufbau eines öffentlich zugänglichen Schnellladenetzes für batterieelektrische Lastkraftwagen vergeben. Ein Konsortium aus Regioladen+ und Lichtblick eMobility hat zwei der insgesamt drei ausgeschriebenen Lose erhalten. Das entspricht dem maximal möglichen Zuschlag pro Antragsteller. Das Land gab die Vergabe am 1. Juni 2026 bekannt.

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Ausgeschrieben waren drei Förderlose mit jeweils sieben Suchräumen. Pro Suchraum muss ein Ladepark mit mindestens vier Lkw-Ladestellplätzen und je einem Combined-Charging-System-Ladepunkt (CCS) entstehen. Die verfügbare Gesamtladeleistung am Standort muss mindestens 1.200 Kilowatt betragen.

Batteriespeicher und optionales Megawatt-Laden

In den kommenden zwei Jahren errichtet das Konsortium die Ladeinfrastruktur und nimmt sie schrittweise in Betrieb. Geplant sind je Standort mindestens vier Ladepunkte sowie Batteriespeicher. Je nach Kundennachfrage sollen zusätzlich Ladepunkte für das Megawatt Charging System (MCS) installiert werden. Die Ladeparks sollen den regionalen Wirtschaftsverkehr beim Umstieg auf elektrische Antriebe unterstützen.

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Lichtblick eMobility übernimmt nach eigenen Angaben die Vorfinanzierung des Projekts sowie den kommerziellen Betrieb der Ladeinfrastruktur. Für Planung, Bau und Beschaffung gründen die Partner eine gemeinsame Projektgesellschaft. Den technischen Betrieb verantwortet Regioladen+.

Thüga-Gruppe weitet Ladegeschäft auf Lkw aus

Regioladen+ ist eine Tochter der Thüga-Gruppe und wurde vor gut einem Jahr gegründet. Für E-Autos verfügt die Gruppe bereits über rund 13.000 Ladepunkten in Deutschland. „Den Ausbau auch für die Schwerlast-Mobilität, gemeinsam mit unserem Partner LichtBlick eMobility, voranzutreiben ist nur logisch und konsequent“, sagt Matthias Cord, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Thüga. (nhp)

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