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PVXchange: Preisanstieg bei Solarmodulen verebbt

Einzig die Nachfrage nach Back-Contact-Modulen mit Wirkungsgraden über 24 Prozent übersteigt derzeit noch das Angebot. Das kann zu Engpässen führen. Da diese Technologie im Gesamtmarkt aber noch eine untergeordnete Rolle spielt, fallen Preisanpassungen dort im Index nicht sonderlich ins Gewicht.

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Zellen und Module mit Back-Contact-Technologie dürften aber bald die Nische verlassen. Fast alle größeren Produzenten aus Asien beschäftigen sich damit und werden in den kommenden Monaten neue Produkte in den europäischen Markt einführen.

Dies zeigte der Messeauftritt der Top-Hersteller auf der diesjährigen intersolar im Juni in München, wo beinahe jeder Anbieter ein Serienmodul mit Rückkontakt-Zellen vorstellte. Das Interesse für diese Produkte ist zumindest im privaten Markt riesig, da die Module nicht nur hohe Wirkungsgrade aufweisen, sondern mit nahezu perfekter Optik in Schwarz punkten.

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Für viele Firmen lohnt sich die Umstellung ihrer Topcon-Werke auf BC noch nicht, die größere Umbauten und hohe Investitionen erfordert. Mit der Massenproduktion von BC-Modulen beschäftigen sich im Wesentlichen nur drei Hersteller in China – Aiko, Longi und die in Europa weniger bekannte TCL.

Alle anderen Marken versorgen sich mittels OEM-Fertigung mehr oder weniger bei diesen Anbietern aus China. TCL ist wohl die einzige Firma, die ihre Patente für andere Hersteller öffnet und nicht nur das Fremdlabeln anbietet.

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Noch ein Wort zu Perowskiten. Diese Dünnschichtzellen sind seit längerem in der Diskussion, kommen aber bislang nicht auf den Markt. Obwohl sie Wirkungsgrade über 30 Prozent erlauben. Allerdings ist Stabilität der Perowskit-Schicht noch nicht ausreichend gewährleistet. Bisher nicht vollständig erforschte Effekte verstärken die Degradation unter bestimmten klimatischen Bedingungen, was die Anwendung erschwert.

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Erste Pilotkunden werden mit Peroswkit-Modulen von Oxford PV aus Brandenburg an der Havel beliefert. Unter strengem Monitoring werden die Tandemmodule mit knapp über 25 Prozent Wirkungsgrad im Feld getestet.

Zudem es gibt europaweit viele Institute und Firmen, die an dieser Technologie forschen und auf die Markteinführung hinarbeiten. Spätestens Ende 2027, Anfang 2028 könnten die ersten Massenmodule mit Perowskiten auf den Markt kommen. (HS)

Der Autor: Martin Schachinger ist Elektroingenieur und seit über 20 Jahren in der Photovoltaik aktiv. 2004 gründete er die internationale Online-Handelsplattform PVXchange, über die Großhändler, Installateure und Servicefirmen neben Standardkomponenten für Neuinstallationen auch Solarmodule und Wechselrichter beziehen können, deren Produktion ausgelaufen ist.

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