Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme der modernisierten Fertigungslinie im Winter produziert Solitek nun mit voller Kapazität. Alle Prozesse wurden automatisiert.
Wesentliches Ziel der Modernisierung war der Übergang von teilautomatisierten zu vollständig automatisierten Prozessen in den wichtigsten Schritten der Modulmontage.
Qualität: Zellen und Folien unter der Lupe
Die vollautomatische Rahmenstation und Autobussing reduzieren manuelle Eingriffe deutlich. Das sorgt für konstante Taktzeiten und eliminiert menschlich bedingte Abweichungen.
Das automatisierte System nutzt präzise Bildverarbeitung und gleichmäßige thermische Verbindungen, was die langfristige Haltbarkeit der Module verbessert. Gleichzeitig ermöglicht dieser Ansatz eine präzise Prozesskontrolle und hohe Reproduzierbarkeit über alle Chargen hinweg.
Solarwatt steigert Modulleistung auf bis zu 470 Watt
G12R-Zellen verarbeitet
Künftig werden die Zellen bei Solitek mit Hilfe von Lasertechnik geschnitten. Das Risiko von Mikrorissen sinkt, die häufig beim Transport vorgeschnittener Zellen entstehen.
Die Produktionslinie ist auf G12R-Zellen ausgelegt. Durch das rechteckige Format passen mehr Zellen ins Modul. Die solaraktive Fläche vergrößert sich, das erlaubt höhere Leistungen im Vergleich zu quadratischen Zellen.
Neues Themenheft über Solarmodule erschienen
Die in Litauen hergestellten Module erreichen bis 455 Watt für Wohngebäude und 510 Watt für gewerbliche und industrielle Anwendungen. Zum Einsatz kommt teilvorgespanntes Glas (TVG). Es zeichnet sich durch ein optimiertes Bruchbild aus und erfüllt die hohen Sicherheitsanforderungen für Überkopf-Installationen, wie sie besonders im deutschen Markt gefordert werden. (HS)
Aiko schafft 25 Prozent aus Massenmodul
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