In den letzten Wochen hat sich die Nachfrage belebt. Das zeigten die Anfragen und der Bestellvorlauf bei Installateuren und dem Fachhandel. Im Marktstammdatenregister kam diese Entwicklung bislang nicht an.
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Weniger Arbeitstage im Mai
Trotz erkennbarer Impulse lag der Photovoltaikzubau im Mai 2026 mit 1.230,5 Megawatt gut zwölf Prozent unter dem Vormonat und knapp fünf Prozent unter dem Vorjahreszeitraum. Das Minus zieht sich durch alle Anlagensegmente (Plugin und Großanlagen im Vergleich zum Mai 2025 ausgenommen).
Aufgrund der Feiertage standen für den tatsächlichen Zubau im Mai weniger Arbeitstage zur Verfügung als in anderen Monaten. Das kann ein Grund für niedrige Werte sein. Aber dass sogar weniger Leistung zugebaut wurde als im vergangenen Dezember, lässt sich dadurch nicht erklären.
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Deutlich mehr Nachmeldungen
Seit dem Jahreswechsel scheint der Anteil nachgemeldeter Anlagen den bisher von der Bundesnetzagentur zum Zeitpunkt der Bekanntgabe angenommenen Wert von 15 Prozent deutlich zu übersteigen. Offiziell beträgt die gesetzliche Registrierungsfrist einen Monat nach Inbetriebnahme der Anlage.
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Weniger Großspeicher installiert
Die insgesamt installierte Speicherkapazität im Mai lag mit rund 563 Megawattstunden deutlich unter dem beiden Vormonaten, die durch Rekorde bei Großspeichern geprägt waren. Auch neue Speicher für private und kleingewerbliche Kunden stagnierten oder zeigten sich rückläufig. Im Jahresverlauf zeigt sich das Speichergeschäft jedoch deutlich stabiler als der Zubau von Solarleistung.
Mehr Speicher nachgerüstet
Blickt man anstelle der zugebauten Kapazität auf die Anzahl der Anlagen, wird ein weiterer Trend deutlich: Während die Anzahl der Speicherinstallationen (inklusive Nachrüstung und Aufrüstung) bis 100 Kilowattstunden zwischen Januar und Mai nahezu stabil blieben, sanken die Neuinstallation von Solaranlagen bis 100 Kilowatt um 23 bis 42 Prozent.
Offenbar wird der Speichermarkt zunehmend von Nachrüstungen und Erweiterungen bestehender Systeme geprägt. Dadurch bleibt das Geschäft stabil, obwohl die Dynamik bei den Neuinstallationen hinkt.
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Turbo für die Energiewende zünden
Politisch sorgt die geplante EEG-Novelle für breite Ablehnung. Auf der Konferenz der Energieminister Ende Mai sprachen sich alle Bundesländer gegen Hindernisse beim Ausbau erneuerbarer Energien aus. Besonders kritisch werden die Festlegung von Netzengpassgebieten und Kürzungen bei kleinen Dachanlagen bis 25 Kilowatt gesehen.
Auch Kürzungen bei den Ausbauzielen und neue bürokratische Hürden wurden einstimmig abgelehnt. Stattdessen wollen die Länder den Bund weiterhin in die Pflicht nehmen, damit die richtigen Weichen gestellt und endlich der Turbo für die erneuerbaren Energien gezündet wird. (HS)
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