Mit 87 Megawatt plus Batteriespeicher (14 Megawattstunden) markiert das Projekt einen Meilenstein für EnBW und die Gemeinde gleichermaßen. Von 92 Hektar wird genug Sonnenstrom geerntet, um rund 33.500 Haushalte zu versorgen – dauerhaft.
Mehr Infos über Solarprojekte finden Sie hier.
Der Batteriespeicher passt die Stromabgabe an die Verbrauchsspitzen am Morgen und abends an. „Der Solarpark Görlsdorf zeigt, wie Energiewende ganz konkret gelingt – im Zusammenspiel von Kommune, Flächeneigentümern, Bürgerinnen und Bürgern und unseren Expertenteams“, resümiert Thorsten Jörß, Leiter der Projektentwicklung PV bei EnBW.
Melden Sie sich für unseren Investoren-Newsletter an!
Modultracker, Agri-PV und Naturraum
Ein Teil der Anlage wurde mit Modultrackern ausgestattet. Sie führen die Solarmodule der Sonne nach, über den Tagesverlauf von Ost nach West. In den Abständen zwischen den Trackern wird landwirtschaftliche Nutzung erforscht.
HIS Renewables bringt Systemlösungen nach München
Zudem schaffen ein breiter, über die gesamte Fläche angelegter Wildkorridor und angrenzende Hecken neue Lebensräume für zahlreiche Tierarten. Henrik Wendorff ist Geschäftsführer der AGW Agrarwirtschaftsgesellschaft Worin, denen einige Flächen des neuen Solarparks gehören. „Der Solarpark Görlsdorf ist das Ergebnis einer guten Zusammenarbeit von der Idee über die Planung bis zur Realisierung“, schätzt er ein. „Die Suche nach Lösungen prägten das Zusammenwirken von Eigentümern, Landwirten, der Gemeinde und dem Investor.“
Goldbeck Solar baut 268-Megawatt-Solarpark in Bayern
Rückendeckung von der Gemeinde
Auch die Gemeinde Vierlinden im Landkreis Märkisch-Oderland steht hinter dem Projekt. „Mit dem Solarpark schaffen wir Wertschöpfung vor Ort und leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Energiewende“, kommentiert Bürgermeister Constantin Schütze. „Das Projekt zeigt, welches Potenzial im ländlichen Raum steckt.“
Regionale Wertschöpfung könnte sich bis 2033 verdoppeln
Der Bau verlief planmäßig – trotz teils herausfordernder Witterung und umfassender Kampfmittelräumung. Seit dem Spatenstich im September 2024 arbeitete ein interdisziplinäres Team aus Ingenieuren, Landschaftsplanern und lokalen Dienstleistern daran, das Projekt zu realisieren. Mit der Inbetriebnahme spart die Anlage jedes Jahr rund 67.000 Tonnen Kohlendioxid ein. (HS)
BNE fordert gesetzlichen Anspruch auf flexiblen Netzanschluss im EEG