Maxsolar und Sungrow haben Ende 2025 einen Vertrag für das Projekt Wutzldorf in der Oberpfalz unterzeichnet. Anfang Juni 2026 folgte der Spatenstich. Damit legten die beiden Unternehmen nach eigenen Angaben den Grundstein für den ersten netzdienlichen Batteriespeicher in Bayern nach Paragraph 11a des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) – einer Regelung, die Speicher gezielt für den Netzbetrieb qualifiziert.
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Mitte Juni lieferte Sungrow den Powertitan 2.0 für den 25-Megawattstunden-Speicher. Die Inbetriebnahme ist nach Unternehmensangaben in den kommenden Wochen vorgesehen.
Winterschneidbach: 100 Megawattstunden im Verteilnetz
Der Speicher übernimmt die optimierte Lade- und Entladeplanung zur gezielten Entlastung des Verteilnetzes – insbesondere bei hoher Solarerzeugung und in Lastspitzenzeiten. Wutzldorf ist zudem in ein regionales Cluster eingebunden und stellt so zusätzliche Flexibilitätsoptionen für Stromnetze und Energiemärkte bereit.
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Das zweite Projekt, Winterschneidbach, hat eine Kapazität von 100 Megawattstunden. Maxsolar und Sungrow bezeichnen ihn als derzeit größten netzdienlichen Batteriespeicher im Verteilnetzgebiet Deutschlands. Die Lieferung ist nach Unternehmensangaben für November 2026 geplant.
Netzdienlicher Fokus künftig immer wichtiger
Beide Standorte sollen als Referenzstandorte für netzdienliche Anwendungen in Deutschland positioniert werden. Stefan Schmidlkofer, Technical Director Batteriespeichersysteme (BESS) bei Maxsolar, sieht mit Winterschneidbach ein Projekt, das aufgrund seiner Größe und seines netzdienlichen Fokus weit über den einzelnen Standort hinaus Bedeutung habe. (nhp)
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