.
Installation: Das aktuelle Heft erscheint am 20. Oktober 2026. Im Fokus stehen Solarfassaden und Indachsysteme, um neue Flächen am Gebäude für Solarmodule zu erschließen. Zudem geht es um Winterstrom für die Wärmeversorgung.
Denn diese Flächen sind wertvolle Assets: Während Solardächer zunehmend in der Wirtschaft installiert werden, bleiben solare Fassaden in der Nische. Dabei bieten sie deutlich größere Flächen an. Und sie generieren Solarstrom auch bei niedrigen Sonnenständen, sprich in der kalten Jahreszeit.
Das erhöht die Autarkie und unterstützt den Einsatz von elektrischen Systemen für Warmwasser und Raumwärme. Wer verfügbare Flächen am Gebäude nicht konsequent nutzt, riskiert hohe Energiekosten über Jahrzehnte.
Titelfoto: Velka Boticka
Das aktuelle Heft erschien im Oktober 2026. Im Fokus stehen Solarfassaden und Indachsysteme, um neue Flächen am Gebäude für Solarmodule zu erschließen. Zudem geht es um Winterstrom für die Wärmeversorgung.
Das neue Lieblingsbild der deutschen Baubranche mutet modern an: drei oder vier Etagen, oben ein zurückgesetztes Staffelgeschoss mit Gründach, umlaufende Dachterrasse, ein paar Solarmodule. Das sei effizient, ökologisch, förderwürdig, zukunftsfähig. Ein Irrtum, denn diese Geschichte stimmt nicht. Ein Praxisreport
Denkmalschutz und Photovoltaik gelten oft als schwer vereinbar. Zwei Projekte aus Niederbayern zeigen, wie sich Solarmodule in die Dachfläche einfügen lassen, statt sichtbar obendrauf zu sitzen. Sven Ullrich
Die bauwerkintegrierte Photovoltaik verfolgt zwei Ansätze. Ästhetisch perfekte Gebäude zeigen die Möglichkeiten für die Architektur. Die Hersteller von Montagesystemen setzen hingegen auf Standardmodule an Gewerbefassaden für Winterstrom. Sven Ullrich
für Sonnenstrom nutzen
Solarfassaden • Neue Systeme für vertikale Montage
Indachsysteme • Schonende Integration in die Dachhaut
Architektur • Staffelgeschosse sind Bauschrott von morgen
Neue Lösungen erlauben die fachgerechte Installation von Solarmodulen auf historischen Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen. Der Markt bietet mittlerweile viele erprobte Lösungen an, um sie mit Solarmodulen auszustatten – das ist das Thema dieses Spezials.
In Bern steht im November auch die BIPV wieder auf dem Konferenzprogramm. Neben den neuen Lösungen für die architektonisch ansprechende Solarfassade wird es auch um aktuelle Sicherheitsaspekte gehen.
Sonnenstrom aus der Gebäudehülle: Der VDE Verlag hat ein neues Standardwerk zur Bauwerkintegrierten Photovoltaik (BIPV) herausgeben. Es ist auch als E-Book erschienen. Das Buch ist online und im Buchhandel lieferbar.
Wi Solar hat gemeinsam mit dem Gabionenbau-Spezialisten Karl Ditandy und dem Systembauentwickler Alutecta, Hersteller des Montagesystems Diconal, eine Klemmkonstruktion zur senkrechten Befestigung von Solarmodulen an Gabionenwänden entwickelt.
Gebäudeintegrierte Photovoltaik scheitert in der Praxis oft an fehlendem Knowhow bei der Planung. Ein Konsortium um das Fraunhofer ISE hat deshalb einen webbasierten Planungsleitfaden entwickelt. Er soll Architekten und Planern helfen, passende Lösungen schon in frühen Projektphasen zu finden.
Das neue Lieblingsbild der deutschen Baubranche mutet modern an: Drei oder vier Etagen, oben ein zurückgesetztes Staffelgeschoss mit Gründach, umlaufende Dachterrassen, ein paar Solar. Das sei effizient, ökologisch, förderwürdig, zukunftsfähig. Ein Irrtum, denn diese Geschichte stimmt nicht. Von Professor Timo Leukefeld
PV on Tour: Izzet Bayik ist Gründer und Geschäftsführer von Solar Roof. Mit der Indach-Lösung Solrif von Ernst Schweizer erschließt er denkmalgeschützte Dächer für Solarstrom. Warum er nur noch Projekte mit Solrif baut und welche Neuheiten Ernst Schweizer bietet, erfahren Sie im Video!
Mit integrierten Solarmodulen lassen sich auch strenge Auflagen erfüllen. Mit erprobten Systemen sind versierte Dachhandwerker im Vorteil. Die Qualität der Installation spielt eine wesentliche Rolle. Sven Ullrich
Dachhandwerker scheuen oft vor der Montage von dachintegrierten Anlagen zurück. Dr. Helge Hartwig, Vertriebsleiter Indach bei der Ernst Schweizer AG, erklärt anhand des Solrif-Systems, wie einfach die Montage ist und welche Unterstützung Handwerker bekommen. Ein Interview
Die 200 Jahre alte Kirche des Kapuzinerklosters in Mürzzuschlag wurde auf drei Seiten mit solaren Dachelementen eingedeckt. Die Einzelziegel haben sich bewährt, denn der historische Dachstuhl blieb erhalten. Sven Ullrich
Der Denkmalschutz verlangt angepasste Systeme für die Solarinstallation auf dem Dach. Die Hersteller arbeiten daran, die Varianten ihrer Lösungen weiter auszubauen. Die richtige Farbe steht dabei im Vordergrund. Sven Ullrich
für Solarhandwerker
Innovationen • Neue Systeme für historische Gebäude
Genehmigungen • Tipps und Hinweise für Planer
Markt • Mehr Auswahl bei Solarmodulen und Indachmontage
Forscher des Fraunhofer ISE haben eine Technik entwickelt, mit der sich realistische Muster und Motive direkt auf Solarmodulen darstellen lassen. Möglich machen das farbige Folien mit präzise geschnittenen Aussparungen. Die Technologie eröffnet neue Gestaltungsmöglichkeiten – besonders für sensible Bauumgebungen.
Auf dem Park-and-Ride-Platz an der Leipziger Messe sollen 15 Solar-Carports mit einer Leistung von insgesamt einem Megawatt entstehen. Der Freistaat Sachsen fördert das Pilotprojekt mit zwei Millionen Euro.
Der spanische Modulhersteller Eurener hat mit dem Nexa Matte ein Solarmodul mit mattierter Glasoberfläche vorgestellt. Es soll Blendung auf unter zwei Prozent Reflexion senken.
Das österreichische Solarunternehmen Sunbooster erweitert sein Zaunsolar-Sortiment. Mit dem neuen Produkt Vertical+ lassen sich Solarmodule an Doppelstabmattenzäunen auf bis zu 100 Meter Länge kombinieren – und dreiphasig einspeisen.
Im Autowerk in Dingolfing wurden drei Türme mit Solarmodulen von Heliatek verkleidet. Zusammen leisten sie rund 22 Kilowatt. Das Solarsystem wurde innerhalb weniger Tage auf die Betonflächen aufgebracht.
Neue Eckpunkte beschreiben die Vorgaben für Brandversuche von Modulen für Solarfassaden. Wenn ein Modul ein Zertifikat erhalten hat, gilt dieses auch unter bestimmten Umständen, wenn andere Komponenten verwendet werden.
Innovation ▪ Photovoltaik-Thermie-Systeme nutzen die Fläche sehr effizient. In einem Projekt an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig wurde ein fassadenintegriertes System mit organischer Photovoltaik entwickelt. Ein Praxisreport