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EWS-Analyse: Jahresvergleich bestätigt Strukturwandel

Rund 1.460 Megawatt wurden pro Monat durchschnittlich in diesem Jahr bei der Bundesnetzagentur registriert. Mit aktuell 1.026 Megawatt neu installierter Leistung (Datenstand: 12. Oktober 2026) gehört der September zu den schwächeren Monaten.

Aufgrund der Fristen für das Marktstammdatenregister sind zwar Korrekturen und Nachmeldungen zu erwarten. Doch selbst unter Berücksichtigung dieser Nachträge dürfte der Zubau im September hinter den stärkeren Vormonaten und den Erwartungen zurückbleiben.

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Die Installationszahlen für private und Gewerbeanlagen bewegten sich im September auf dem Niveau des Vormonats. Große Anlagen hingegen schwächelten. Inklusive aller Nachmeldungen wird ein Zubau erwartet, der deutlich über dem September 2025 liegt.

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Schwacher Monat auch für Speicher

Mit 591 Megawattstunden blieb auch der Zubau von Speichern deutlich hinter dem bisherigen Jahresdurchschnitt (949 Megawattstunden) zurück. Gegenüber August entspricht dies einem Rückgang von 44 Prozent.

Verantwortlich ist vor allem das Ausbleiben großer Speicherprojekte, während der Zubau bei den Speichern bis 750 Kilowattstunden mit Nachmeldungen auf dem Niveau von Vormonat und etwas über Vorjahr liegen dürfte.

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Trends über drei Quartale

Nach drei Quartalen bewegt sich der deutsche Photovoltaikmarkt erstaunlich genau auf dem Niveau der Vorjahre. Gleichzeitig verändert sich die Marktstruktur deutlich. Während sich Projektgeschäft und Solardächer 2025 noch die Waage hielten, verschiebt sich der Zubau zunehmend in Richtung großer Anlagen.

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Diese Entwicklung hat bereits 2024 begonnen. Anlagen mit mehr als 750 Kilowatt gewinnen weiter an Bedeutung. Inzwischen entfallen rund 57 Prozent der neu installierten Solarleistung dieses Jahres auf dieses Segment.

Demgegenüber stehen rückläufige Installationszahlen in Anlagenzahlen, die zur Domäne des Fachhandwerks gehören: Gewerbeanlagen zwischen 30 und 750 Kilowatt verzeichnen gegenüber dem Vorjahr deutliche Rückgänge. Das private Segment bis zehn Kilowatt schrumpfte seit 2024 um über 40 Prozent.

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Vormarsch der Großspeicher

Deutlich positiver fällt die Entwicklung im Speichermarkt aus. Nach drei Quartalen liegt die installierte Kapazität rund 69 Prozent über Vorjahreswert. Ausschlaggebend hierfür sind vor allem Großspeicher, deren Ausbau erheblich an Dynamik gewonnen hat.

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Auch im dezentralen Marktsegment zeigen die Zeichen nach oben. Die Entwicklung deutet darauf hin, dass die Talsohle bei Heim- und Gewerbespeichern durchschritten ist. Neben höherer durchschnittlicher Kapazität pro System wurden wieder mehr Speicher installiert, sowohl für Neuanlagen als auch als Nachrüstungen. „Mit Blick auf unseren Absatz-Forecast könnte 2026 das bisher beste Jahr für den dezentralen Speicherzubau in Deutschland werden“, urteilt Jan-Paul Dahm, Geschäftsführer von EWS. „Sogar besser als das Boomjahr 2023.“ (HS)

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