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Hargassner: Eigenverbrauchskonzept in der Industrie spart Energiekosten

Der Ökoheizungshersteller Hargassner mit Sitz in Weng im oberösterreichischen Innviertel, setzt seit Jahren auf selbst produzierten Sonnenstrom und spart dabei viel Geld. Denn ein Großteil des kostengünstigen Solarstroms fließt direkt in die Produktion und reduziert den Strombezug aus dem Netz erheblich.

Schon im Jahr 2022 ging die erste Photovoltaikanlage auf dem Dach des Produktionsgebäudes in Weng in Betrieb. Das Unternehmen setzte dabei auf Leistungselektronik von Fronius. Denn die beiden Unternehmen kennen sich schon lange. Schließlich nutzt Hargassner schon seit den 1980er Jahren Schweißgeräte von Fronius. Da lag es nahe, auch bei der Leistungselektronik auf den damals neuen Gewerbewechselrichter Tauro des Herstellers aus dem oberösterreichischen Wels zu setzen.

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Zweite Anlage gebaut

Schon diese Anlage mit einer Leistung von 1,5 Megawatt hat den Strombezug von Hargassner drastisch reduziert. Deshalb hat das Unternehmen im Jahr 2024 zusätzliche Dachflächen in Weng für den Bau einer weiteren Photovoltaikanlage mit einer Leistung von einem Megawatt genutzt. Auch hier hat Fronius mit dem neuen Verto die Leistungselektronik geliefert. Durch das Multi-MPPT-Konzept kann diese sogar Module mit unterschiedlicher Ausrichtung im optimalen Leistungspunkt halten. So kann Hargassner das Maximum der erzeugten Sonnenenergie direkt in der Fertigung nutzen – auch für den Betrieb der Schweißgeräte von Fronius.

Beeindruckender Eigenverbrauchsanteil

Die Betriebsdaten nach der Erweiterung haben gezeigt, dass die Eigenverbrauchsquote bei üppigen 80 Prozent liegt – ohne stationären Speicher. Nur 20 Prozent werden ins Netz eingespeist. Von den 80 Prozent verbrauchter Sonnenenergie fließen rund neun Prozent allein in die Lichtbogenschweißgeräte. „Unsere Photovoltaikanlage ist mit ihrer jährlichen Gesamtleistung von 1,9 Gigawattstunden erzeugtem Sonnenstrom das Herzstück unserer Stromversorgung“, betont Florian Pommer, Bereichsleiter Technik und Standortentwicklung bei Hargassner. „Mit unserer Photovoltaikanlage leisten wir einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Fertigung“, sagt er.

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Von der Produktion bis zur E-Mobilität

Immerhin nutzt das Unternehmen mehr als 1,5 Gigawattstunden des produzierten Solarstroms selbst. Die Photovoltaikanlage mit einer Leistung von inzwischen 2,5 Megawatt liefert aber nicht nur Strom für Produktionsmaschinen, Schweißgeräte und E-Autos. Auch die Flurförderzeuge werden mit Sonnenstrom versorgt – mit Ladegeräten von Fronius. Diese optimieren den Ladevorgang, indem sie den Innenwiderstand jeder einzelnen Batterie messen und die Ladekurve entsprechend anpassen. Dies reduziere Energieverluste, verlängere die Lebensdauer der Staplerbatterien und steigere die Betriebssicherheit. (su)